Trailer-Review und neues Poster zu «Star Trek Beyond»



Seit Samstag ist er nun online: der neue Trailer zu Star Trek Beyond. Für den ersten gab es vor einigen Monaten ordentlich Feuer von Seiten der Fans, die den Machern vorwarfen, sie hätten offenbar vor, Star Trek auf ein reines Actionfeuerwerk zu reduzieren. Zumindest würden die für den Trailer ausgewählten Szenen dies nahelegen. Zwar beeilten sich das Studio sowie insbesondere die Drehbuchautoren damit, der Öffentlichkeit zu versichern, der Film werde dem Geist von Star Trek gerecht werden und mehr zeigen als Faustkämpfe, Phaserfeuer oder Weltraumkatastrophen, doch mit solchen Aussagen konnte man die Gemüter nur teilweise wieder beruhigen. Die eigentliche Überzeugungsarbeit, das war allen Beteiligten klar, würde der neue Trailer leisten müssen. Seine Aufgabe würde es sein, die Fans zu beweisen, dass Ende Juli 2016 mit Star Trek Beyond ein würdiger Jubiläumsfilm zur Feier des 50. Geburtstags des Franchises in die Kinos kommt.

Soviel zu Ausgangssituation. Hier ist der Trailer:



Man hat wirklich den Eindruck, die Macher hätten sich die Kritik der Fans am ersten Trailer zu Herzen genommen. Der neue Trailer verzichtet zwar nicht auf eine gehörige Portion an Actionsequenzen, stellt nun aber die Charaktere deutlich mehr in den Vordergrund. In erster Linie James T. Kirk, der an einem entscheidenden Punkt in seinem Leben angekommen ist und sich entscheiden muss, welchen Weg er in Zukunft einschlagen will. Für ihn wird es Zeit, aus dem Schatten seines Vaters herauszutreten. Doch auch anderen Charakteren wie Spock, Pille, Uhura und Scotty wird eine Menge Raum zugestanden. Die Dynamik des Teams und der Einsatz des einen für den anderen spielen eine große Rolle. Da kommt richtiges Star Trek-Feeling auf, denn darin liegt der Kern von Gene Roddenberrys Space Opera: Ganz unterschiedliche Menschen (und Aliens) arbeiten Hand in Hand und stehen gemeinsam für eine große Idee. Der Gegner der Enterprise-Crew, Krall, der dieser Idee vom Miteinander so gar nichts abgewinnen kann, sieht richtig fies aus und scheint eine richtig schwere Herausforderung für Kirk und Co zu sein. Das gefällt. Für jede Menge spaciges Flair sorgen die Aufnahmen der U.S.S. Enterprise im Dock, ihr Flug durchs All, die Weltraumstation etc. Das sieht alles vom Design sehr schön und groß aus. Und bei aller Dramatik ist aber trotzdem Raum für Humor, wie gegen Ende des Trailers deutlich wird. So muss es auch sein.

Durch diesen Trailer ist sie bei mir nun richtig da, die Vorfreude auf Star Trek Beyond. Was der erste Trailer an Zweifeln gestreut hatte, konnte der neue wieder wegfegen. Ich stelle mich definitiv auf einen richtig guten Star Trek-Film ein.


Auf ihrer Forschungsmission gerät die Enterprise in einen gnadenlosen Hinterhalt. Unter Dauerbeschuss kann die Crew um Captain Kirk nur in letzter Sekunde auf fremdem Terrain notlanden. Doch statt in Sicherheit befindet sie sich plötzlich zwischen den Fronten eines scheinbar ausweglosen Konflikts. Getrennt voneinander und ohne Kontakt zur Außenwelt ziehen Kirk und sein Team in den Kampf gegen einen mysteriösen und übermächtigen Feind.

Auf der Brücke der Enterprise stehen nun zum dritten Mal die Hollywood-Stars Chris Pine (Jack Ryan: Shadow Recruit), Zachary Quinto (Hitman: Agent 47), Zoe Saldana (Guardians of the Galaxy), Simon Pegg (Mission: Impossible – Rogue Nation), Karl Urban (Dredd), John Cho und Anton Yelchin. Erstmal ist Sofia Boutella (Kingsman: The Secret Service) als Jaylah mit von der Partie; Charaktermime Idris Elba übernimmt die Rolle des gefährlichen Gegenspielers Krall.

Die Regie von Star Trek Beyond übernimmt Regisseur Justin Lin, Produzent ist J. J. Abrams.


Star Trek Beyond kommt am 21. Juli 2016 in die deutschen Kinos.


Foto: © Paramount Pictures

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