Und sonst? Ein Blick auf aktuelle SF-News (Infos zur neuen Star Trek-Serie, Captain Nemo, Alien: Covenant)


In der Welt der Science-Fiction ist ja immer irgendetwas los. Hier ein Blick auf einige News, die mir erwähnenswert erscheinen.


Star Trek: Nicholas Meyer als Autor und Consultant der neuen Serie verpflichtet

Um die neue Star Trek-Serie, die CBS Anfang 2017 ins Rennen schicken möchte, kreisen immer noch viele Fragezeichen. Einen Titel hat die Serie noch nicht, die Hauptrollen sind auch weiterhin offiziell unbesetzt (angeblich soll Tony Todd gute Chancen auf eine von ihnen haben) und auch darüber, in welcher Ära bzw. Kanon die Handlung angesiedelt sein wird, gibt es noch keine Verlautbarungen. Sicher ist nur, dass CBS Television Studios auf eine erfahrene und in Sachen Star Trek bewanderte Produktionscrew setzt, um der mittlerweile sechsten Live-Action-Serie des Franchises einen optimalen Start zu verschaffen. Alex Kurtzman und Bryan Fuller sind schon im Boot, und nun stößt zu den beiden auch noch Nicholas Meyer hinzu, wie Star Trek.Com zu vermelden weiß.

Meyer genießt bei den ST-Fans großes Ansehen, war er doch der Regisseur von Star Trek II: Der Zorn des Khan und Star Trek VI: Das unentdeckte Land. An beiden Filmen war er auch als Autor beteiligt, wenngleich er bei Khan dafür keinen Credit erhielt. Auch das Drehbuch von Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart stammt teilweise aus seiner Feder. Die neue Star Trek-Serie wird Meyer als Autor und Consulting Producer verstärken. Meyers Verpflichtung mehrt bei den Fans die durchaus berechtigte Hoffnung, dass die neue Serie dem Geist von Gene Roddenberrys Schöpfung treu bleiben wird, anstatt sich dem Zeitgeist zu beugen. Wir werden sehen. Das seit 2013 kursierende Gerücht, die Serie könnte an Bord des Raumschiffs Reliant aus Star Trek II spielen, erhielt durch die Nachricht über Meyers Beteiligung wieder neue Nahrung (siehe Bericht bei SciFi Pulse). Jedoch steckt dahinter wohl ausschließlich Wunschdenken.


Captain Nemo: Filmprojekt von Disney findet Regisseur

Regisseur James Mangold (The Wolverine) soll bei Disneys Film Captain Nemo die Regie übernehmen. Die meldet der Branchendienst Deadline. Der Streifen basiert auf Jules Vernes Roman 20.000 Meilen unter dem Meer und soll die Origin Story von Kapitän Nemo erzählen. Das Projekt befindet sich schon lange in der Warteschleife und hat bereits mehrere Regisseure und Drehbuchautoren verschlissen. So stand David Fincher vor einiger Zeit angeblich kurz davor, mit den Dreharbeiten zu beginnen. Das Skript stammte damals von Scott J. Burns (Das Bourne Ultimatum) und Andrew Kevin Walker. Brad Pitt war für die Hauptrolle im Gespräch. Aus der ganzen Sache wurde aber dann doch nichts. Das Skript, das Mangold nun realisieren soll, wurde von Sebastian Gutierrez geschrieben. Captain Nemo ist nicht der einzige in Entwicklung befindliche Film, der durch Vernes Klassiker inspiriert ist. Bryan Singer und 20th Century Fox planen ein Remake von 20.000 Meilen unter dem Meer, dessen Drehbuch von Rick Sordelet und Dan Studney stammt. Die Dreharbeiten sollen im Herbst diesen Jahres beginnen. Damit käme dieser Film wohl vor Captain Nemo in die Kinos, denn James Mangold dreht erst noch den dritten Wolverine-Film, der im März 2017 in den USA anläuft, ehe er sich Vernes berühmter Figur annimmt.


Vier weitere Schauspieler für «Alien: Covenant» verpflichtet

Das Prometheus-Sequel bzw. zweite Alien-Prequel (oder so ähnlich, wer blick da noch durch) Alien: Covenant steht kurz vor dem Produktionsbeginn. Und nun wurden gleich vier Neuzugänge für den Cast des Streifens bekannt gegeben. Nach Infos von Deadline kommen Jussie Smollett (Empire), Amy Seimetz, Carmen Ejogo und Callie Hernandez an Bord, um sich einer Besetzung anzuschließen, zu der bereits Michael Fassbender, Katherine Waterston, Demian Bichir und Danny McBride gehören. Ob Noomi Rapache ihre Rolle aus Prometheus wieder aufnehmen wird, ist weiter unklar. Ebenfalls wurde nichts darüber veröffentlicht, welche Charaktere Smollett und Co verkörpern sollen. Nach aktueller Planung soll Alien: Covenant am 6. Oktober 2017 in den USA anlaufen. Dann wird sich zeigen, ob es Scott gelingt, mit diesem Film bei den Fans Wiedergutmachung für den doch recht suboptimalen ersten Prometheus-Streifen zu leisten.

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