Und sonst? Ein Blick auf News aus dem Bereich SF-Film und Fernsehen


Das Wochenende steht vor der Tür, und darum ein Blick auf einige News, aus dem Bereich Film und TV. 


Blade Runner: Starttermin für Sequel steht fest

Wie Deadline meldet, haben Andrew Kosove and Broderick Johnson von Alcon Entertainment nun den Starttermin für Blade Runner 2 bekannt gegeben. In den USA wird die Fortsetzung des Kultfilms vom Ridley Scott am 12. Januar 2018 anlaufen. Harrison Ford nimmt seine Rolle als Deckard wieder auf; an seiner seiner Seite wird Ryan Gosling zu sehen sein.

Die Regie bei dem Sequel, das zeitlich mehrere Jahre nach dem ersten Film angesiedelt ist, liegt in den Händen von Denis Villeneuve, der ein Drehbuch von Hampton Fancher und Michael Green in Szene setzt. Das Skript basiert auf einer Idee von Ridley Scott und Fancher. Scott wird den Film als ausführender Produzent begleiten, Fancher war bereits Koautor beim ursprünglichen Blade Runner. In den USA übernimmt Warner Bros. den Vertrieb, während Sony Pictures diesen Job für den Rest der erledigt.

Der Januartermin, den Alcon bzw. Warner Bros und Sony gewählt haben, zeigt, dass die alte Regel, nach der das erste Quartal eine Unzeit für Filme mit Blockbusterpotenzial ist, offenbar endgültig der Vergangenheit angehört. Den Kinogängern kann es recht sein, denn dadurch entzerrt sich der Kinokalender ein wenig.


"The First Avenger: Civil War" startet früher

Eine Woche früher als geplant, wird die Comicverfilmung The First Avenger: Civil War (org.: Captain America: Civil War) bereits am 28. April 2016 in die deutschen Kinos kommen. Und obwohl neben Cap dermaßen viele weitere Superhelden mit von der Partie sind, dass der Film eher wie ein inoffizielles drittes Avengers-Abenteuer wirkt und weniger wie der dritte Streifen der CA-Reihe, soll der Fokus des Plots doch eindeutig auf Steve Rogers und dem Kampf liegen, den er mit sich und insbesondere Tony Stark auszutragen hat. Dies verriet Cap-Darsteller Chris Evans nun dem D23 Magazine.

Demnach wird der optimistische und selbstlose Steve Rogers mit Enttäuschung, Verrat, Frustration und Egiosmus durch seine Umwelt konfrontiert. Eine Reihe von Ereignissen und das Verhalten von Menschen, die ihm nahe stehen, zwingen ihn darüber nachzudenken, für was er steht und was er von seinem Leben erwartet.

Neben Chris Evans und Robert Downey Jr. sind außerdem Scarlett Johansson, Anthony Mackie, Sebastian Stan u .a. in The First Avenger: Civil War zu sehen. Auf dem Regiestuhl saßen Joe und Anthony Russo, die bereits Captain America: The Winter Soldier inszenierten. In den USA läuft Captain America: Civil War am 6. Mai 2016 an.


Mit fast 90 Jahren: Roger Corman produziert "Death Race 2050"

Am 26. April wird Roger Corman 90 Jahre alt. Doch wer glaubt, der König des B-Films befände sich längst im Ruhestand, irrt sich gewaltig. Wie Blastr meldet, hat Corman ein neues Projekt in der Pipeline, mit dem er an einen seiner bekanntesten Filme anschließt.

Demnach produziert Corman den Film Death Race 2050, ein Reboot der Satire Death Race 2000 aus dem Jahre 1975. Wie vor 41 Jahren geht es um ein Rennen quer durch das Land, bei dem die Teilnehmer versuchen, durch Überfahren von Fußgängern und Töten konkurrierender Racer Punkte zu sammeln, um den Hauptpreis zu gewinnen. Hauptfigur des Plots ist ein Fahrer namens Frankenstein, der seinerzeit von David Carradine verkörpert wurde. Diesen Part übernimmt nun Manu Bennett, bekannt aus The Hobbit. Außerdem ist auch noch Malcolm McDowell mit dabei. Die Dreharbeiten beginnen in diesen Tagen in Peru. Eine Kinoauswertung strebt Corman nicht an, sondern will den Film im Laufe dieses Jahres direkt auf DVD/BR und Stream auf den Markt bringen.

Es ist nicht das erste Mal, dass es ein Remake von Death Race 2000 gibt. 2008 entstand eine Neuauflage mit Jason Statham, der zwei Direct-to-DVD-Filme folgen. Corman war ausführender Produzent bei allen dreien.


Time After Time: Hauptdarsteller für den Pilotfilm stehen fest

Ende Januar bestellte ABC bei Warner Bros. Television den Pilotfilm zur potenziellen neuen Serie Time After Time von Autor/Produzent Kevin Williamson. Wie der Titel schon andeutet, handelt es sich um ein Zeitreiseabenteuer, dessen Ausgangspunkt der Plot des gleichnamigen Romans von Karl Alexander aus dem Jahre 1979 ist. 

Die Geschichte handelt von dem jungen H.G. Wells, der tatsächlich eine Zeitmaschine gebaut hat. Ein Mann mit Namen Stevenson, der sich als Jack the Ripper entpuppt, stielt die Zeitmaschine, um seiner Verhaftung zu entgehen, und reist in unsere Gegenwart, wo er weitere Morde begeht. Wells folgt ihm, um ihn zur Strecke zu bringen.

Inzwischen auch steht fest, wer die Hauptrollen in dem Piloten spielen wird. Nach Informationen von Deadline wird H.G. Wells von dem aus Harry Potter bekannten Freddie Stroma gespielt, während Josh Bowman (Revenge) den Part von Jack the Ripper übernommen hat. Stroma und Bowman treten damit in die Fußstapfen von Malcom McDowell und David Warner, die diese Rollen 1979 in der Verfilmung des Romans spielten, die bei uns unter dem Titel Flucht in die Zukunft in den Kinos zu sehen war.
  

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