Interstellar: Prequel-Comic zum Film erklärt Schicksal von Dr. Mann


Während sich das us-amerikanische Publikum nur bedingt für Christopher Nolans Interstellar erwärmen kann, sieht der Rest der Welt die Sache durchaus anders. Wie Box Office Mojo mit Stand von heute meldet, wurden durch den Film bislang weltweit zwar ca. 323 Mio. Dollar eingenommen, jedoch stammen davon nur ca. 97 Mio. Dollar (ca. 30 Prozent) aus dem US-Markt. Maßgeblich für das erfreuliche Ergebnis auf dem außeramerikanischen Markt war nicht zuletzt China, wo Interstellar innerhalb von fünf Tagen bereits umgerechnet schätzungsweise 42 Mio. Dollar einspielen konnte. Beobachter gehen davon aus, dass der Film im Reich der Mitte ca. 100 Mio. Dollar an Umsatz generieren wird, weshalb mit einem Gesamtumsatz für den Streifen außerhalb der USA von um die 400 Mio. Dollar zu rechnen ist. Für einen Film, den man nicht unbedingt als "leichte Kost" bezeichnen kann, ist dies ein wirklich tolles Ergebnis. Und gleichzeitig natürlich auch eine gute Nachricht für die Produzenten, denn immerhin hat Interstellar ca. 165 Mio. Dollar gekostet. Die Kosten für die Promotion noch gar nicht mitgerechnet.

Wer den Film gesehen hat, der weiß, dass der Mission der Endurance mehrere Reisen durch das Wurmlos vorausgingen (die sog. Lazarus-Missionen). Eine davon unternahm der Wissenschaftler Dr. Mann, begleitet von seinem Roboter KIPP. In einem 7-Seiten-Prequel-Comic zum Film mit dem Titel Absolute Zero erzählen Christopher Nolan und Zeichner Sean Gordon Murphy, was Dr. Mann nach seiner Ankunft auf der anderen Seite des Wurmlochs genau zustieß. Der Comic wird in der Dezember-Ausgabe des Magazins Wired veröffentlicht, kann aber auch auf der Website der Zeitschrift online gelesen werden. 

Hier mal ein Screenshot aus dem Comic (zum Vergrößern anklicken):


Interstellar läuft seit dem 6. November 2014 in den deutschen Kinos. Meine Rezension des Films findet sich hier.

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