Gaiking: "Transformers" und "Pacific Rim" bekommen Konkurrenz


Der erste Film der Transformers-Reihe aus dem Hause Paramount kam 2007 in die Kinos und zog bislang zwei Sequels nach sich - Teil 4 ist bereits in der Planung weit fortgeschritten. Obwohl es ausgemachte Sache zu sein scheint, dass Streifen mit überdimensionalen Robotern am Box Office funktionieren, tat sich die Konkurrenz bislang schwer damit, eine geeignete Antwort auf den Erfolg von Optimus Prime und Co zu finden. Dies scheint sich nun geändert zu haben.

So bringt Warner Bos. nächstes Jahr den Streifen Pacific Rim von Guillermo del Toro in die Kinos, in dem von Menschen gesteuerte Megaroboter gegen außerirdische Invasoren kämpfen (ich berichtete mehrfach über den Film). Der erste Langtrailer erhielt ein durchaus geteiltes Echo, wobei von den Kritikern oft die Parallelen zu Transformers moniert wurden. Es gab aber uch positive Stimmen von Kinogängern, die sich auf eine zünftige Materialschlacht freuen. Warner würde aus dem Stoff natürlich nur zu gerne ein Franchise machen, weshalb angeblich schon ein Sequel in Planung sein soll, obwohl Pacific Rim erst noch anlaufen muss.

In Japan haben die Riesenroboter im Manga und Anime eine lange Tradition, so dass man im Bezug auf Serien wie Robotech, Gundam, Voltron oder Gaiking schon von Klassikern reden kann. Wie die Website Collider berichtet, soll Gaiking demnächst eine Realverfilmung erfahren, für die das japanische Studio Toei Animation, All Nippon Entertainment Works (ANEW) und Valhalla Entertainment von Produzentin Gale Anne Hurd (The Terminator 1 & 2, Aliens, Armageddon und The Incredible Hulk) ihre Kräfte bündeln werden. Toei ist seit vielen Jahren das führende Anime-Studio Japans und Rechteinhaber an Gaiking, während ANEW eine relativ junge Firma ist, deren Aufgabe darin besteht, englischsprachige TV-Serien oder Filme auf Basis japanische Stoffe zu entwickeln. Die Kooperation mit Valhalla Entertainment soll den Weg in den amerikanischen Markt öffnen.

Gaiking dreht sich um einen ehemaligen Baseball-Star, der den titelgebenden Superrobot im Kampf gegen außerirdische Invasoren steuert, die sich die Dark Horror Army nennen. Zu dem Projekt gibt es bereits ein Video mit CGI Testaufnahmen:


In dem Zusammenhang ebenfalls interessant ist die Nachricht von Amime News Network, dass drei Domains, die im Zusammenhang mit dem Gundam-Franchise stehen - nämlich Gundam-movie.com, Gundam-movie.net und Gundammovie.com unter dem Host-Server Sonypictures.com registriert wurden. Oftmals ist dies der erste Schritt den Studios unternehmen, wenn die neue Projekte angehen. Es deutet also einiges darauf hin, dass Sony ebenfalls in das Geschäft mit den Riesenrobotern einsteigen möchte. BeiSony Pictures Entertainment, Inc. handelt es sich um den in den USA angesiedelten Fernseh- und Filmproduktionszweig des japanischen Sony Konzerns.

Es sieht also ganz so aus, als ob die Roboter-Invasion des Kinos gerade erst begonnen hat.


Ein herzlicher Dank an die Website MAnime.de, die mich mit den Links zu diesem Thema versorgt hat.


1 Kommentar:

  1. soll mir recht sein, wenn schon keine neuen guten space operas, dann eben riesige roboter, haha

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