Michael Clarke Duncan verstirbt mit nur 54 Jahren


Eine traurige Nachricht kommt aus den USA: Der Schauspieler Michael Clarke Duncan ist im Alter von nur 54 an den Nachwirkungen eines Herzinfarkts gestorben, den er am 13. Juli diesen Jahres erlitten hatte. Dies teilte seine Verlobte Omarosa Stallworth mit. 

Nachdem Duncan, der am 10. Dezember 1957 in Chicago geboren wurde, eine ganze Reihe von Jahren für das Fernsehen gearbeitet hatte und zuvor eher kleinere Filmrollen ergattern konnte, wurde er im Jahre 2000 einem breiten Publikum durch Frank Darabonts Gefängnisdrama The Green Mile bekannt, in dem er neben Tom Hanks zu sehen war und dort den Häftling John Coffey spielte. Diese Darstellung brachte ihm im Alter von 43 eine Oscarnominierung ein.

Zusammen mit Bruce Willis und Matt Perry spielte er in der Komödie Keine halben Sachen (org.: The Whole Nine Yards), doch große Erfolge hatte der Zwei-Meter-Mann Duncan vor allem in Genrefilmen. Er gehörte zur Besetzung von Tim Burtons Planet der Affen-Remake und wurde von Robert Rodriguez für dessen Film Sin City verpflichtet. In der Comicverfilmung Daredevil spielte er den Gangsterboss Kingpin und in dem Streifen The Scorpion King den Balthazar. Michael Bay holte ihn für die Blockbuster Armageddon und Die Insel (org.: The Island).  Zudem war Duncan das einzige Highlight in dem Prügelfilm Street Fighter: The Legend of Chu-Li.

Mit seiner eindrucksvollen Stimme war Duncan außerdem als Sprecher gefragt. Zu hören war er unter anderem in der Cartoonserie Teen Titans, dem Streifen Kung Fu Panda und dem Superheldenfilm Green Lantern, wo er dem Charakter Kilowog seine Stimme lieh.

Mit Michael Clarke Duncan ist ein Schauspieler, der uns lange im Gedächtnis bleiben wird, leider viel zu früh von uns gegangen.



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