Revolution: Preview zur neuen Serie von J. J. Abrams


Aus der Feder von J. J. Abrams und Eric Kripke (Supernatural) stammt die neue Serie Revolution, die beim US-Network NBC im kommenden Herbst an den Start gehen wird. Der Plot spielt in einer Zukunft, in der sämtliche elektrischen Geräte nicht mehr funktionieren, da als Folge eines mysteriösen Ereignisses kein Strom mehr fließt. Eine bunt gemischte Truppe muss sich nun in dieser stark veränderten Welt durchschlagen. Nachdem ein erstes Foto des Casts bereits veröffentlicht wurde, präsentierte NBC nun eine vier Minuten lange Preview zu Revolution:


Wirklich originell ist es ja nicht gerade, was uns Abrams, Kripke und NBC da vorsetzen wollen. Wie schon bei Jericho, The Walking Dead oder Falling Skies gibt es ein Vorkommnis, welches die Welt wie wir sie kennen aus den Angeln hebt und nun sind Tugenden wie Zusammenhalt, Stärke oder Tatkraft gefragt, also Werte, an denen es in den Augen vieler Amerikaner dem ehemaligen Land der unbegrenzten Möglichkeiten aktuell mangelt. Dem Zeitgeist entsprechend wird gleich auch noch ein Verschwörungsplot mit eingewebt, der sich um die Frage dreht, wie es zu diesem globalen permanenten Blackout kommen konnte. Etwas Romantik zwischen Teenagern darf natürlich im familientauglichen Mix auch nicht fehlen. Revolutionär mutet Revolution bislang jedenfalls nicht an.

Ich wage mal die These, dass es diese Serie nie ins Programm von NBC geschafft hätte, wenn nicht Abrams und Kripke hinter dem Projekt stehen würden. Wahrscheinlich erhofft sich das Network eine Art zweites Lost, nur eben mit veränderten Vorzeichen. Man darf gespannt sein, wie die Macher einige inhaltliche Klippen umschiffen wollen, die sich zwangsläufig aus der Prämisse der Show ergeben, z.B. die Tatsache, das ein plötzlicher und permanenter Ausfall des elektrischen Stroms in jedem Atomkraftwerk der Welt innerhalb kurzer Frist eine Kernschmelze zur Folge hätte, da die Pumpen, welche Frischwasser zur Kühlung der Brennstäbe liefern, nicht mehr arbeiten würden. Die Welt, in der Revolution spielt, müsste eigentlich hochgradig radioaktiv verseucht sein. Ist sie vielleicht ja auch, doch die Menschen wissen es nicht, weil kein Geigerzähler mehr funktioniert. Dumm gelaufen. Und nur ganz am Rande: Wie bekommen die Charaktere der Serie ohne elektrische Hilfsmittel eigentlich so toll gestylte Frisuren hin? 

Warten wir mal ab, ob Revolution die Zuschauer in den USA überzeugen kann.

Kommentare:

  1. Viel wichtiger ist die frage: wie konnte man in einer welt ohne strom die serie drehen ;-) *scherz*

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    1. Eine wirklich gute Frage. Wer die Antwort heraus bekommt, bekommt vom Studio einen Monat lang die Stromrechnung bezahlt :-)

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