Blade Runner: Neue Informationen zur Fortsetzung


Im März vergangenen Jahres erwarb Alcon Entertainment ein Rechtepaket, welchens das Unternehmen in die Lage versetzt Filme zu produzieren, welche auf Charakteren oder Storylines aus dem Science-Fiction Film Blade Runner basieren. Dies klingt etwas kompliziert, bedeutet jedoch schlicht und ergreifend, dass Alcon Prequel oder Sequels zu Blade Runner machen darf, jedoch kein Remake des SF-Klassikers. Etwas später konnte man Ridley Scott, der damals die Regie geführt hatte, für eine Mitarbeit gewinnen (ich berichtete hier und hier über die damaligen Entwicklungen). Nun gibt es neue Informationen in der Angelegenheit.

Wie Alcon jetzt verlauten ließ, befindet man sich in Verhandlungen mit Hampton Fancher, aus dessen Feder das Drehbuch zu Blade Runner stammte. Werden beide Seiten sich einig, dann soll Fancher gemeinsam mit Ridley Scott die Idee für das Drehbuch einer Fortsetzung von Blade Runner entwickeln. Es ist das erste Mal, dass offiziell von einem Sequel die Rede ist, denn bislang wurde auch ein Prequel für möglich gehalten. Damit könnte sich 30 Jahre nach dem ersten Film ein Kreis schließen, denn Scott und Fancher hatten seinerzeit eine Reihe von Filmen im Blade-Runner-Universum geplant. Jedoch kam es nie dazu. 

Einen Drehbuchautoren und einen Regisseur hat man noch nicht. Ridley Scott ist bislang nur Produzent des kommenden Films, gemeinsam mit Broderick Johnson und Andrew Kosove von Alcon Entertainment. Frank Giustra und Tim Gamble von Thunderbird Films werden das Projekt als Executive Producers betreuen. 

Ridley Scott verriet darüber hinaus der Website The Daily Beast, dass im Sequel, welches einige Jahre nach dem ersten Film spielen wird, eine Frau die Hauptrolle spielen wird. Er habe letzte Woche ein erstes Treffen für das Blade Runner Sequel gehabt und einige gute Ideen lägen bereits vor. Man werde definitiv eine weibliche Hauptfigur haben. 

Scott scheint eine Vorliebe für Protagonistinnen zu haben, denn schon in Alien (Sigourney Weaver als Ripley) und bald in Prometheus (Noomi Rapace als Dr. Elisabeth Shaw) hat er dies so praktiziert. 


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