Nach "Miracle Day": Eve Myles ist noch nicht fertig mit "Torchwood"


Der Website Cult Box gab Eve Myles, bekannt durch ihre Rolle als Gwen Cooper in der SF-Serie Torchwood, vor wenigen Tagen ein längeres Interview, in dem sie auch zu ihrer Sichtweise bezüglich der Zukunft der Serie befragt wurde.

Soweit sie wisse, ständen in Sachen Torchwood im Moment alle Räder still, vor allem auch deshalb, weil Serienerfinder Russell T. Davies sich um einige private Dinge kümmern müsse. Damit spielte die Schauspielerin auf die im Dezember bekannt gewordene Krebserkrankung von Davies' Partner Andrew Smith an, wegen der beide Männer kurzfristig nach England zurückgekehrt waren. Davies hatte anschließend erklärt, seine Arbeit vorerst ruhen zu lassen, bis sich der Zustand seiner Partners gebessert habe.

Dieses Jahr werde sich auf jeden Fall nichts bewegen, da sei sie sich ziemlich sicher. Aber 2013 könnte dies anders sein. Vielleicht könne man ja einen Film machen, um unter Torchwood eine Art Schlussstrich zu ziehen, so Myles weiter. Es gehöre zum Wesen von Torchwood, dass die Serie mit jeder Staffel ihr Format geändert habe und stets habe es Unterbrechungen zwischen den Staffeln gegeben. Die loyalen Fans seien immer noch vorhanden und diese verdienten es, dass es mit Torchwood weitergehe und es einen Abschluss in irgendeiner Form gäbe. John Barrowman (Captain Jack Harkness) und sie seien in dieser Hinsicht im Übrigen der gleichen Meinung. Wenn die Produzenten sie für eine Fortsetzung haben wollten, wären sie sofort wieder dabei. 

Danach gefragt, wo sie nach Wales und L.A. auf der Welt noch gerne für Torchwood vor der Kamera stehen würde, antwortete Eve Myles, dass Irland noch eine tolle Location wäre, vor allem, weil sie Guinness liebe. Aber auch nach Cardiff würde sie gerne wieder zurückkehren. Immerhin habe die Serie dort angefangen und es würde sich anbieten, sie dort auch zu beenden.

Ob und wie es mit Torchwood weitergeht, ist wieder einmal völlig offen. Abgesehen von der Tatsache, dass Russell T. Davies im Moment nicht zur Verfügung steht, sind auch sie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aktuell sehr ungünstig. Der US-Sender Starz mit dem die BBC Torchwood: Mirale Day als Gemeinschaftproduktion realisiert hatte, zeigt derzeit nur wenig Interesse an einer Fortsetzung der Kooperation und der BBC wurde inzwischen ein harter Sparkurs verordnet. Ob sich die Briten neue Folgen oder einen Film im Alleingang leisten können und wollen, ist deshalb fraglich. 

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