Things To Come... (Filmnews im Überblick): Star Trek 2 & Doctor Who Film


Star Trek 2 frühestens 2013:

Was eigentlich schon alle wussten, stellte Viacom CEO Philippe Dauman nun in einer Pressekonferenz klar: Der nächste Star Trek Film wird frühestens 2013 in die Kinos kommen! Eigentlich war der Start des Films für den Sommer 2012 geplant, doch sorgten Verzögerungen im Vorfeld dazu, das dieser Termin unrealistisch wurde (siehe Bericht). Die entstandene Lücke im Produktionsplan füllt man mit G.I. Joe 2 auf.

Grundsätzlich wäre ein Start von im Dezember des nächsten Jahrs noch denkbar gewesen, doch dann laufen schon mehrere hochkarätige Streifen (u.a. der neue James Bond Skyfall), so dass man dieser Konkurrenz wohl lieber aus dem Weg gehen will. Allerdings sind auch 2013 schon einige große Filme angekündigt und man wird sich gut überlegen müssen, wann man Star Trek 2, einen offiziellen Titel für den Film gibt es noch nicht, auf das Publikum loslassen will. Dauman gab sich deshalb bewusst vage und sagte zum Thema, dass JJ Abrams auf die Produktion des nächsten Films des Franchises für einen potentiellen Start im Jahre 2013 fokussiert sei. Es könnte also auch noch später werden.

Außerdem kündigte man an, dass man an Ideen für Transfomers 4, Paranormal Activity 4 und für einen neuen Streifen mit den Teenage Mutant Ninja Turtles arbeite.


Kinofilm zu Doctor Who in Planung:

Zusammen mit BBC Worldwide plant David Yates, der bei vier Streifen der Harry-Potter-Reihe die Regie führte, einen Kinofilm auf Basis der kultigen britischen SF-Serie Doctor Who. Obwohl sich das Projekt noch in einer sehr frühen Phase befindet und es nach Aussage von Yates mindestens zwei bis drei Jahre dauern wird, den Streifen auf die große Leinwand zu bringen, so steht bereits jetzt fest, dass der Film mit Sicherheit die Fans des Timelord polarisieren wird. Statt die aktuellen Darsteller für den Kinofilm zu verpflichten, wird man nämlich auf neue Schauspieler setzten und die TV-Serie, abgesehen von ihrer Prämisse, komplett ignorieren. Yates sagte, es bedürfe eines radikalen Umbruchs, um das Franchise ins Kino zu bringen. Russell T. Davies und Steven Moffat hätten ihre eigenen Versionen des Doctors geschaffen, die beide großartig wären, doch für den Kinofilm müsse man diese zur Seite legen und komplett von Null anfangen. Eines muss man Yates auf jeden Fall lassen: Er weiß, wie man die Fans auf die Palme bringt!

Doctor Who feiert nächstes Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag. Die Originalserie lief 26 Staffeln lang, ehe sie einige Jahre lang eine Pause einlegte. 2005 kehrte der Timelord zurück und die sog. New Series läuft aktuell in ihrer sechsten Season, die Hauptrolle verkörpert mit großem Erfolg derzeit Matt Smith. 

Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass man die Abenteuer von Doctor Who im Kino verfolgen kann. In den 1960er Jahren liefen mit Doctor Who and the Daleks und Daleks' Invasion of Earth 2150 A.D. bereits zwei Filme in den Kinos, in welchen Peter Cushing die Hauptrolle übernahm. Für die Fans des Doctors zählen diese aber nicht zum Kanon der Serie. Mit dem neuen Streifen, sollte er wirklich realisiert werden, dürfte es nicht anders sein.


1 Kommentar:

  1. also die Idee an sich den Doctor ins Kino zu bringen ist gut aber NICHT von Yates und OHNE die bekannte Geschichte aussenvor zu lassen.
    Es wäre klasse wenn Ecclestone als Hauptdarsteller genommen wird und dann den Timewar als Handlung zu nehmen :-) aber so wird das glaub ich nicht ....

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