Ab November: ZDFneo zeigt zweite Staffel von "Ijon Tichy: Raumpilot"


Im Jahre 2007 gewannen Oliver Jahn, Randa Chahoud und Dennis Jacobsen den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises für ihre Serie Ijon Tichy: Raumpilot, frei nach Motiven des polnischen Science-Fiction-Autors Stanislaw Lem. Mit einer zweiten Staffel und acht neuen Folgen kehrt der Weltraumfahrer im November 2011 endlich zurück. Neben Oliver Jahn in der Titelrolle spielt wiederum Nora Tschirner als seine flirrend widerspenstige Assistentin Analoge Halluzinelle, an ihrer Seite erobert sich das ebenso niedliche wie kluge Fellwesen Mel im Lauf der Reise durch das halbe Universum den dritten Stammplatz in Tichys Rakete.

Raumpilot Ijon Tichy, selbsternannter Held von Kosmos, hat in seiner Dreizimmer-Rakete noch jedes Weltraum-Abenteuer bestanden. Diesmal aber macht dem erfindungsreichen Dickkopf nicht mehr nur die Widerspenstigkeit seiner holografischen Assistentin Analoge Halluzinelle zu schaffen, er muss sich vielmehr einem existenziellen Problem stellen: der leidenschaftliche Omelette-Esser hat nur noch ein letztes, vergammeltes Ei im Kühlschrank! Als Tichy es trotzig dennoch köpft, stürzt er sich und das Universum in die Katastrophe: aus dem Ei entweicht ein rasch wachsendes Schwarzes Loch, das gierig beginnt, den ganzen Kosmos zu vernichten. Hilfesuchend folgt Ijon Tichy einem Hinweis seiner Kosmischen Enzyklopädie, der ihn und die Analoge Halluzinelle zu Professor Tarantoga führt. Dieser hat bereits einen abenteuerlichen Plan für den Kampf gegen das fressende Loch. Tarantogas Assistent Mel, der sich zu Tichys Ärger als blinder Passagier in die Rakete schleicht, um in den Weiten des Kosmos endlich sein Zuhause zu finden, erkämpft sich einen festen Platz in der Raketencrew. Gemeinsam stellen sich Tichy, die Halluzinelle und Mel den Herausforderungen von Paralleluniversen und Wurmlöchern, liefern sich wüste Gefechte mit lebendigen Möbeln, lernen die verborgenen Gefahren von Teleportern kennen, gehen auf eine beinah unendliche Zeitreise, retten die Bewohner eines Planeten vor dem Ertrinken, haben eine Art romantischer Begegnung in einer sehr niedrigen Wohnung und treffen in den tiefsten Gründen von Tichys Raketenkeller auf verschüttete Seiten seines Ichs. 

Acht Folgen lang muss Ijon Tichy mit tatkräftiger Unterstützung der Analogen Halluzinelle und Mel nicht nur den gesamten Kosmos retten, sondern mehr als nur einmal auch sein eigenes Ego. Nach einer Reise voller absurder Abenteuer auf fremden Planeten, deren Bewohner Ijon Tichy an Eigensinn in nichts nachstehen, kommen der Raumpilot und seine Mannschaft zwei wahrhaft kosmischen Geheimnissen auf die Spur: der wirklichen Bedeutung des fressenden Schwarzen Lochs und der Wahrheit über Mel. Die neuen Episoden sind mit ca. 25 Minuten Laufzeit jeweils rund zehn Minuten länger als die der ersten Staffel, was nicht nur dem Detailreichtum der einzelnen Abenteuer zugute kommt, sondern auch den staffelübergreifenden Handlungsbogen ermöglicht. 

Ihre Premiere erlebt die zweite Staffel von Ijon Tichy: Raumpilot ab dem 4. November immer freitags Programm von ZDFneo. Die acht Epsioden werden jeweils in Doppelfolgen gesendet. Wiederholt werden die neuen Abenteuer von Ijon Tichy dann ab dem 28. November im Nachtprogramm des ZDF. Außerdem werden die Folgen parallel zu Erstausstrahlung bzw. Wiederholung auch in der ZDF-Mediathek im Internet zur Verfügung stehen. 

Die Fans dürfen sich auf schräge Abenteuer voller Ironie aber auch Poesie freuen, die sich zudem auch als Kommentar auf die menschliche Eitelkeit lesen lassen.

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