Filmtipp: Tartarus - SF-Horror aus Österreich

Quizfrage: Kann man es mit einem Independent-SF-Horror-Film im historischen Gewand, der gerade einmal ein Budget von 30 Tausend Euro hatte, ins Kinos schaffen? Die Antwort: Man kann. Vorausgesetzt, man dreht und veröffentlicht den Film in Österrreich! Den Beweis dafür liefert der neue Film Tartarus, der morgen in der Alpenrepublik an den Start geht.

Tartarus
spielt in Österreich im Jahre 1813: Zwei Heimkehrer aus den napoleonischen Kriegen werden in einem entlegenen Dorf mit einer schleichenden Invasion konfrontiert, die ihre Vorstellungskraft weit übersteigt, zumal die übermächtigen Feinde Taten fordern, welche die Menschlichkeit der beiden Männer auf eine harte Probe stellen.

Hier ist ein Trailer zum Film:



Tartarus ist, nach Legende und Jenseits, die dritte Spielfilmproduktion unter der Regie von Stefan Müller. Wie seine Vorgänger bewegt Tartarus sich wieder innerhalb der Genrebündel des Fantastischen Films; grundsätzlich ein Suspensethriller schlägt er Brücken zum Horror-, SciFi- und Kostümfilmgenre.

Das ambitionierte Projekt begann im August 2007 mit der Drehbuchentwicklung durch den Grazer Independentautor Martin Kroissenbrunner. Zu den illustren Drehorten, die größtenteils in der Steiermark gefunden wurden, gehören das Freilichtmuseum Vorau, die Hebalpe und das dort befindliche Bauernmuseum Herk, das Rauchstubenhaus in Gündorf, die Lurgrotte Semriach, der Grüne See in Tragöß, sowie das Freilichtmuseum Gerersdorf im Burgenland.

Hier noch ein interessanter Hintergrundbericht:



Die Uraufführung fand am 15. Oktober 2010 im Zuge des indigo-Filmfest in Bardenbach, Deutschland statt.

Tartarus ist ab 5. November 2010 in ausgewählten österreischischen Kinos zu sehen. Von einem deutschen Starttermin ist mir derzeit nichts bekannt.


Link: Website des Films Tartarus

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