Dune Remake: Paramount läuft die Zeit davon!

Ende Januar diesen Jahres berichtete ich über ein Interview mit dem Regisseur Pierre Morell, in dem er seine Vision für die Neuverfilmung des Science-Fiction Klassikers Dune (dt.: Der Wüstenplanet) erläuterte, für die er auf dem Regiestuhl Platz nehmen sollte. Nun sieht es so aus, dass es diesen Film vielleicht gar nicht geben wird.

 Für die Website Deadline hat sich Autor Mike Fleming recht ausführlich mit dem Verhältnis zwischen den Filmstudios und den Rechteinhabern jener Stoffe beschäftigt, die in Hollywood zur Verfilmung anstehen. Dabei handelt es sich ja nicht nur um Romane, auch Serien, Comics und Spielzeuglinien werden inzwischen auf die große Leinwand gebracht. Insgesamt ein sehr lesenswerter Artikel.

Was Dune angeht, so sieht es danach aus, als ob dem Studio Paramount das Projekt wie Sand zwischen den Fingern verrinnt, weil man es möglicherweise nicht schafft, bis zum Auslaufen der Option, die man an dem Stoff hält, ein konkretes Datum für den Start der Dreharbeiten nennen zu können. Dies fordern aber die Nachkommen von Frank Herbert und ABC. Eine Verlängerung derOption soll es nämlich nicht geben. 

Derzeit sind die Produzenten Kevin Misher und Richard P. Rubinstein auf der Suche nach einem neuen Regisseur. Die Tatsache, dass sich die Rechteinhaber und das Studio auf einen Regisseur einigen müssen, macht die Suche allerdings nicht leichter. Pierre Morell ist scheinbar aus dem Spiel. Vor ihm hatte schon Peter Berg das Handtuch geworfen. Das Skript für den Film aus der Feder von Chase Palmer steht allerdings schon. 

Bis zum nächsten Frühjahr hat Paramount noch Zeit, um sich zu entscheiden, wie man  in Sachen Dune weiter verfahren will. Wir werden sehen, ob das Studio das Projekt weiterverfolgt oder die bisherigen Entwicklungskosten abschreibt.


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