Torchwood: Jane Espenson spricht über die vierte Staffel

Die Kooperation mit dem US-Sender Starz bringt es mit sich, dass nicht nur amerikanische Schauspieler in der vierten Staffel der britischen Serie Torchwood vertreten sein werden, sondern auch Autoren von jenseits des großen Teichs Episoden beisteuern. Dazu gehört auch Jane Espenson, die auf eine erfolgreiche Karriere im Genre zurückblicken kann, stammen von ihr doch Drehbücher zu Buffy oder auch Battlestar Galactica. Von den zehn Folgen von Torchwood: New World stammen allein drei aus ihrer Feder. In einem Interview mit der Website Blastr sprach sie über ihre neue Aufgabe.

So habe sie sofort zugesagt, als bei ihr anfragt wurde, ob sie für die neue Staffel schreiben wolle, denn sie sei bereits vorher ein großer Fan der Serie gewesen. Besonders habe ihr die dritte Staffel gefallen, die Elemente der Science-Fiction gekonnt mit der Gegenwart verbunden habe. Auf die Zusammenarbeit mit Serienerfinder Russel T. Davies freue sie sich besonders. Geschichten für Charaktere zu schreiben, die man bereits möge, sei immer besonders schön. Dass die Wurzeln von Torchwood in Großbritannien lägen, sei eine besondere Erfahrung und eine Herausforderung, auf die sie sich freue. Das Besondere an Torchwood sei der Mix aus dramatischen und komischen Elementen und Espenson zeigte sich überzeugt, dass man aufgrund der Herkunft der Serie die Grenzen dessen, was man im Mainstream-Fernsehen erzählen könne, durchaus überschreiten könne.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die vierte Staffel und die Autorin wusste zu berichten, dass man gleichzeitig an allen Drehbüchern arbeitet. durch den langen Vorlauf werden alle Skripts bereits vorliegen, ehe die Aufnahmen für die erste Folge starten werden. Dies sei ein anstrengender Prozess, doch dadurch sei gewährleistet, dass die Staffel eine große inhaltliche Geschlossenheit habe. Was die Informationen angeht, die bereits über die neuen Charaktere der Serie im Umlauf sind, so machte Espenson klar, dass man diese nur unter Vorbehalt zur Kenntnis nehmen solle. So habe man bereits den Namen einer Figur geändert und weitere Veränderungen seien jederzeit möglich.


 Link: Interview mit Jane Espenson bei Blastr

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