Sony verschiebt Start von "Green Hornet"

Vor zehn Tagen habe ich darüber berichtet, dass sich sie Comicverfilmung Green Hornet in Schwierigkeiten befindet und mich gefragt, welchen Ausweg die Verantwortlichen bei Sony wohl finden würden, um diese Probleme zu lösen. Nun haben sie einen Weg gefunden: Sie bringen den Film in 3D heraus! Außerdem wurde der Start des Films in den USA vom 22. Dezember 2010 auf den 14. Januar 2011 verschoben.

Wer jedoch glaubt, dass dies geschieht, damit man der Konkurrenz in fom von Tron: Legacy aus dem Weg geht, der liegt angeblich falsch, denn die zusätzliche Zeit will man nutzen, um die 3D Effekte überzeugend gestalten zu können. Klar doch.

Was die Meldungen über die angeblichen Schwierigkeiten angeht, so wiegelt Sony ebenfalls ab. Angeblich liebe man die Film und glaube an ihn. Darum möchte das Studio die 3D-Überarbeitung als Vertrauensbeweis in das Potential des Film gewertet wissen.

Bei aller Sympathie für Filme in 3D: Glauben die Studios wirklich, dass man alles in dieser Weise präsentieren muss? Ich bin der festen Überzeugung, dass ein guter Film auch in 2D gut ist, doch ein mäßiger Film wird durch 3D auch nicht besser. Nur ärgern sich die Kinozuschauer wegen der höheren Ticketpreise noch mehr als sonst, wenn sie aus einem schlechten 3D-Film kommen und könnten beschließen, bald nicht mehr ins Kino zu gehen. Dann würde die 3D-Revolution voll nach hinten losgehen.

Aber Hollywood konnte noch nie wirklich maßhalten.

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