Quoten: Zielgruppe zeigt dem "Mystery-Montag" die kalte Schulter

Letzte Woche konnte im Rahmen des Mystery-Montag die Serie Fringe besonders in der Zielgruppe überzeugen, während FlashForward und Supernatural hinter den Erwartungen zurückblieben. Diese Woche verloren alle drei Serien an Reichweite.


So liefen die Serien (Veränderungen zur Vorwoche):

Die neue Folge von Fringe eröffnete den Abend und gab den Trend vor, dem die anschließenden Serien folgten. Insgesamt sahen 2,36 Mio. Menschen die Episode (-0,14 Mio.), was den Marktanteil auf 7,5 Prozent sinken ließ (-0,2%). In der Zielgruppe erreichte man 1,83 Mio. Zuschauer (-0,16 Mio.) und sicherte sich damit einen Marktanteil von 15,2 Prozent bei den werberelevanten Zuschauern (-0,3%).
FlashForward lief erneut deutlich schwächer und interessierte insgesamt 1,55 Mio. Zuschauer (0,35 Mio.). Die Quote gab darum deutlich nach und lag mit 5,0 Prozent deutlich unter dem Senderschnitt (-0,9%). Gerade in der Zielgruppe kam man gestern schlecht weg, denn dort wurden nur 1,22 Mio. Menschen gezählt (-0,33 Mio.), so dass es nicht wundern kann, dass die Quote einen kräftigen Schlag bekam und nur bei relativ schwachen 9,4 Prozent lag (-1,9%).
Zum Abschluss zeigte ProSieben auch gestern eine neue Episode der Serie Supernatural, die erneut merklich schwächere Zahlen einfuhr. Insgesamt lockte man 1,31 Mio. Zuschauer an (-0,23 Mio.), was für eine Quote von 5,7 Prozent reichte (-0,7%). In der Zielgruppe verlor man weitere Fans, konnte mit 1,04 Mio. Zuschauern die Millionen-Marke wenigstens halten (-0,14 Mio.). Dennoch fiel der Marktanteil mit 10,5 Prozent vergleichsweise bescheiden aus (-0,8%).


Fazit:

Obwohl Fringe Zuschauer abgeben musste, bleibt die Serie für ProSieben ein Erfolg, denn weiterhin liegt man beim Gesamtpublikum und in der Zielgruppe oberhalb des Senderschnitts. Davon kann bei FlashForward keine Rede sein. Innerhalb von einer Woche verlor die Serie über zwanzig Prozent ihrer werberelevanten Zuschauer. Dies ist ein deutliches Alarmsignal und es ist durchaus möglich, dass die anhaltenden Spekulationen in den USA über eine mögliche Absetzung der Serie die Ursache für das nachlassende Interesse in Deutschland sind.
In der zweiten Woche in Folge gaben die Quoten von Supernatural nach und inzwischen läuft man Gefahr, in der Zielgruppe weniger als eine Million Zuschauer zu erreichen. Zwar sind die Quoten besser als jene von FlashForward, doch liegt man deutlich unter Senderschnitt. Ob sich dies in der nächsten Woche ändert, ist durchaus fraglich.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von ProSieben

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