Comicverfilmungen: "Green Hornet" und "Lobo" in Schwierigkeiten

Die Website IESB.net berichtet, dass die Verantwortlichen von Sony sich große Sorgen um den kommenden Film Green Hornet machen, der Ende des Jahres in die amerikanischen Kinos kommen soll und sich dann großer Konkurrenz in Form von Tron: Legacy und dem dritten Teil der Narnia-Reihe gegenübersehen wird.

Angeblich soll der Film, für den Regisseur Michel Gondry verantwortlich ist, nicht ernsthaft genug sein und zu viel Camp enthalten, also überdrehte und lächerliche Szenen, welche den Film eher wie eine Parodie erscheinen lassen. Außerdem ist man mit der Leistung von Hauptdarsteller Seth Rogen unzufrieden, dem keine glaubwürdige Verkörperung des Titelhelden gelungen sein soll.

Da der Film schon abgedreht ist, bleiben dem Studio kaum Optionen, aus der verfahrenen Situation noch etwas positives zu machen. Warten wir mal ab, was den Verantwortlichen bei Sony dazu einfällt.

In der gleichen Meldung geht man außerdem auf die Schwierigkeiten ein, in welchen sich auch eine weitere Comicverfilmung befinden soll. Das Plan, aus der Comicfigur Lobo einen Film zu machen, scheint offenbar gescheitert zu sein.
Dies liegt allerdings nicht allein daran, dass Regisseur Guy Ritchie aus dem Projekt ausgestiegen ist, um das Sequel zu Sherlock Holmes zu realisieren, sondern ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Studiobosse von Warner nicht mehr zu hundert Prozent davon überzeugt sein sollen, dass der erfahrene Produzent Akiva Goldman, der sich weiterhin für einen Lobo-Film stark macht, seine Produktionen wirklich im Griff hat. Erst kürzlich waren erhebliche Nachdrehs zu seinem Film Jonah Hex notwendig, ebenfalls eine Comicverfilmung. Insgesamt soll es sich um Material für 50 Drehbuchseiten gehandelt haben.

Es ist daher wirklich nicht mehr wahrscheinlich, dass es Lobo noch auf die große Leinwand schafft. Ohnehin waren die Fans der Figur von Beginn an skeptisch, ob eine adäquate Adaption der Comicvorlage möglich sein würde. Wahrscheinlich ist es ihnen lieber, dass es gar keinen Film gibt, anstatt einen zu produzieren, der die Fans enttäuscht zurücklässt.


Link: Bericht bei IESB.net

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