VSS Enterprise meistet Jungfernflug

Die USS Enterprise ist mit Sicherheit das berühmteste Raumschiff der Science-Fiction-Geschichte und immer dann, wenn in der realen Raumfahrt ein Jungfernflug eines Raumpendlers ansteht, greift man gerne auf diesen Namen zurück.

So wurde bereits der Prototyp des Space Shuttles, der im Jahre 1977 innerhalb der Erdatmosphäre für diverse Tests verwendet wurde, auf den Namen Enterprise getauft. Nun konnte auch der Milliardär Richard Branson der Versuchung nicht widerstehen und gab seinem Versuchsflieger, mit dem er in Zukunft Touristen in die Erdumlaufbahn bringen will, den Namen VSS Enterprise.

Bransons Konzept basiert auf der schon länger existierenden Idee, ein Shuttle von einem Trägerflugzeug zwanzig Kilometer in den Himmel tragen zu lassen, wo es sich dann ausklinkt und mittels eines eigenen Triebwerks ins Weltall fliegen soll.

Die erste Flugphase, welche man als Captive Carry Flight bezeichnet, wurde vorgestern über der Mojave Wüste in Kalifornien (USA) erfolgreich getestet, wie ein Video von CNN zeigt:



Die Erprobungsphase soll in diesem und im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Anschließend wird das Raumschiff für zahlungskräftige Raumfahrttouristen zur Verfügung stehen. Insgesamt sechs Kunden kann man pro Flug transportieren. Angeblich sollen schon ca. 80.000 Menschen auf der Warteliste stehen.

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