Erdbeben hat Auswirkungen auf die Länge des Erdentages

Das Erdbeben vor Chile am vergangenen Samstag könnte Auswirkungen auf die Länge des Erdentages genommen haben. Nach vorläufigen Berechnungen des Jet Propulsion Laboratory (JPL), welches zur NASA gehört, führte das Beben der Stärke 8,8 zu einer Verschiebung der Erdachse um acht Zentimeter.

Sollte sich dies bestätigen, würde dies bedeuten, dass die Tage künftig um 1,26 Mikrosekunden kürzer sind, da die Erdumdrehung beschleunigt wurde. Eine Mikrosekunde entspricht dem millionsten Teil einer Sekunde.

Die Auswirkungen hielten an, seien aber nur minimal, erklärten die NASA-Abteilung. In der Tat so klein, dass die Wissenschaftler sie lediglich berechnen, nicht aber messen können. Die Untergrenzen für Messungen liegen den Angaben zufolge bei fünf Mikrosekunden.

Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um ihre eigene Achse. Verändert sich deren Lage, verändert sich auch die Art der Rotation und damit entsprechend die Dauer der Tage.

Durch das Erdbeben der Stärke 9,1 im Dezember 2004 im Indischen Ozean hatte sich nach Angaben der NASA die Erdachse um rund sieben Zentimeter verschoben. Dadurch seien die Tage um 6,8 Mikrosekunden kürzer geworden.

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