Quoten: Fringe stabil, Eureka und Reaper wieder schwächer

Die Ferienzeit ist gerade für Genreserien ein problematischer Abschnitt des Jahres, da diese Formate einen überdurchschnittlich hohen Anteil von jungen Menschen an der gesamten Zuschauerschaft aufweisen. Und gerade diese Gruppe reist in diesen Monaten auch gerne ins Ausland, was den Quoten der SF-Serien in den letzten Wochen doch teilweise deutlich zu schaffen machte. Mal sehen, wie sich die Serien des Mystery-Montags bei ProSieben so schlugen.


So liefen die Serien (Veränderungen zur Vorwoche):


Die Serie Fringe konnte ihre guten Werte aus der Vorwoche leider nicht weiter verbessern. Allerdings vielen die Verluste im Vergleich zu den anderen Serien des Abend noch moderat aus. So sahen insgesamt 2,30 Mio. Menschen die neue Folge (+0,07 Mio.), während in der Zielgruppe 1,8 Mio. Zuschauer gezählt wurden (-0,3 Mio.). Die Marktanteile waren sowohl beim Gesamtpublikum als auch in der Zielgruppe rückläufig. So sank die Quote bei den Zuschauern ab 3 Jahren auf 8,5 Prozent (-0,7%). Bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren lag der Marktanteil bei weiterhin starken 16,8 Prozent (-1,7%).


Nach zwei erfolgreichen Wochen ging es für Eureka diese Wochen erstmals abwärts. Insgesamt verfolgten 1,7 Mio. Menschen die neue Episode (-0,12 Mio.), wodurch die Quote auf 6,3 Prozent sank (-0,9%). In der Zielgruppe fielen die Verluste sogar noch deutlicher aus. So wollten 1,27 Mio. Menschen zwischen 14 und 49 Jahren die Episode sehen (-0,21 Mio.), wodurch der Marktanteil in der Zielgruppe nunmehr 11,4 Prozent betrug (-2,4%).


Ähnlich wie bei Eureka ging es auch bei Reaper zu, dessen kleiner Höhenflug schon wieder vorbei ist. Insgesamt entschieden sich 1,07 Mio. Menschen für die Serie (-0,19 Mio.), der Marktanteil betrug 5,5 Prozent (-1,2%). In der Zielgruppe sah es auch nicht besser aus. Dort wollten 0,86 Mio. Zuschauer die neue Episode sehen (-0,24 Mio.). Der Marktanteil fiel auf 10,1 Prozent (-2,9%).



Fazit:


Von den drei Serien kann Fringe weiterhin überzeugen, auch wenn es diesmal leicht bergab ging. Deutlich größer sind die Verluste von Eureka und Reaper. Doch angesichts der Ferienzeit sind die Sender allgemein wohl auf geringere Quoten eingestellt.



Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL und ProSieben

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