Quoten: Fringe überzeugt, Primeval schwächelt, Lost katastrophal

Mit der Serie Fringe fährt der Sender ProSieben weiterhin gute Quoten ein. Besonders beim jungen Publikum kommt Fringe sehr gut an. Die gestrige Folge erzielte einen Anteil von 16,3 Prozent in der Zielgruppe. Auch was das Gesamtpublikum angeht, kann der Sender sehr zufrieden sein. Mit 2,51 Millionen Menschen konnte man die Wiederholung von CSI: New York hinter sich lassen. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum belief sich auf 8,1 Prozent.

Die Serie
Primeval lang gestern mit 11,5 Prozent Marktanteil beim werberelevanten Publikum nur noch auf Höhe des Senderschnitts. Insgesamt verfolgten 1,96 Millionen Menschen die neue Folge. Das geht noch in Ordnung, doch sollten sich die Zahlen nicht weiter verschlechtern. Letzte Woche hatte man noch einen Marktanteil von 14,6 Prozent beim jungen Publikum vermelden können.

Ein Grund für die mittelmäßigen Zahlen könnte darin liegen, dass man die Serie inzwischen auch auf der Homepage des Senders verfolgen kann. Eine Reihe von Zuschauern dürften mit Sicherheit davon Gebrauch machen und die Montagsquote damit drücken.


Zum vorerst letzten Mal lief gestern die Serie
Lost bei ProSieben. Der Sender zeigte zum Staffelfinale eine Doppelfolge, die allerdings wieder nur für mäßige Zuschauerzahlen sorgen konnte. Im Schnitt sahen 740.000 Menschen zu und verschafften der Serie damit einen Marktanteil von 9 Prozent, woran allerdings auch der späte Sendeplatz seinen Anteil hatte.

Insgesamt kann ProSieben mit den Zahlen der abgelaufenen Staffel nicht zufrieden sein. Für ein Premiumformat aus den USA, das sicher ziemlich teuer im Einkauf gewesen sein dürfte, sind die Zuschauerzahlen einfach eine Katastrophe. Bis zur Ausstrahlung der nächsten Staffel muß man sich dringend etwas einfallen lassen.


Link 1:
Primetime-Check bei Quotenmeter.de

Link 2:
Bericht bei Quotenmeter.de

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