Veranstaltungstipp: «1001 Hörspielnacht» im Zoo Palast Kino Berlin am 7. August 2015




Hörspiele kann man auf ganz unterschiedliche Arten erleben: Man kann ihnen zu Hause über die Stereo- oder Surroundanlage lauschen oder sie sich auch unterwegs über das Smartphone zu Gemüte führen. Ich selbst war sogar schon einmal bei der Aufführung eines SF-Hörspiels in einem Planetarium zugegen. Und ein Hörspiel zusammen mit einer Reihe von anderen Fans zu hören, war eine überaus spannende Sache. Am 7. August findet in Berlin mit der HOERnacht eine Veranstaltung statt, auf die ich daher nur zu gerne einmal hinweisen möchte.

Unter dem Motto 1001 Hörspielnacht lädt Veranstalter Falk T. Puschmann am 7. August 2015 ab 20:00 Uhr Hörspielbegeisterte ins Berliner Zoo Palast Kino ein, um gemeinsam die Fantasy-Leckerbissen Dragenbound Folge 11 – Die Legende von Katarak und Narbenhaut – Ein Instrument der Furcht zu genießen. Dass er gerade diese Location gewählt hat, erklärt Puschmann damit, dass für ihn Hörspiele ohnehin ein tolles Medium und darüber hinaus auch die perfekte Verbindung aus Buch und Film seien. Man wolle im Rahmen der HOERnacht das Medium und seine Vielseitigkeit feiern und habe mit dem Clubkino B des Zoo Palasts den entsprechend würdigen Rahmen gefunden.

Wer Lust darauf hat, Hörspiele einmal ganz anders zu erleben, nun neugierig geworden ist und mehr über die HOERnacht erfahren möchte, der wird auf der Website der Veranstaltung fündig. Dort sind neben Trailern zu den beiden Hörspielen auch alle Informationen zu den Tickets für die 1001 Hörspielnacht zu finden. Wenn die Veranstaltung vom Publikum gut angenommen wird, soll sie übrigens im vierteljährlichen Rhythmus fortgesetzt werden. 




Coming Soon: Neue Trailer zu «Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2» und «Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste»




Am 19. November erreicht der zweite Teil des großen Finales der Saga um die Tribute von Panem die deutschen Kinos. Wie schon Teil 1, so basiert auch Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 auf dem dritten Band der Panem-Trilogie von Suzanne Collins. Die drei Romane zählen weltweit zu den größten Buchhits der letzten Jahre.

Nachdem sie zum Gesicht der Rebellion ernannt wurde, bricht Katniss Everdeen zusammen mit Gale, Peeta, Finnick und einer Einsatztruppe aus Distrikt 13 ins Kapitol auf, um Panem von Präsident Snows Schreckensherrschaft zu befreien. Doch Snows Obsession Katniss zu vernichten, die heimtückischen Fallen, die überall auf sie lauern und die moralischen Entscheidungen vor die Katniss gestellt wird, übertreffen bei weitem die Gefahren, denen sie in der Arena der letzten beiden Hungerspiele ausgesetzt war. Katniss realisiert, dass es nicht mehr nur ums bloße Überleben geht, sondern dass die Zukunft ihres ganzen Landes auf dem Spiel steht.

Zum Film gibt es mittlerweile einen weiteren Trailer:


Neben den Stars Josh Hutcherson, Liam Hemsworth und der Oscar- und Golden Globe-Preisträgerin Jennifer Lawrence, sind auch die Hollywood-Größen Woody Harrelson, Oscar-Preisträgerin Julianne Moore, Stanley Tucci, Donald Sutherland und Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman in dem Streifen zu sehen. Der letzte Teil der Bestsellerverfilmung enthält unter anderem in Berlin gedrehte Szenen und kommt in 3D in die Lichtspielhäuser.

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2 startet in Deutschland am 19. November 2015.


Ebenfalls um eine Literaturverfilmung handelt es sich bei den Filmen der Maze-Runner-Reihe. Nach dem überaus erfolgreichen ersten Teil Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth kehren die jugendlichen Maze Runner am 24. September in der Fortsetzung Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste zurück und das spannende Action-Abenteuer geht in die zweite Runde.

Nach dem Entkommen aus dem Labyrinth sind Thomas (Dylan O’Brien) und seine Mitstreiter noch immer nicht in Sicherheit. Stattdessen wartet eine neue Herausforderung auf sie: Betrogen von der geheimnisvollen Organisation WCKD landen sie in der Brandwüste, einer trostlosen Landschaft, in der sie sich erneut unglaublichen Gefahren stellen müssen. Die Gruppe um Thomas verbündet sich mit Widerstandskämpfern, auf die sie treffen, um die schockierenden Pläne der mächtigen Institution WCKD zu enthüllen und das Rätsel, um die Brandwüste und warum sie hier sind zu lösen…

Nun ist der zweite Trailer zum Film online:


Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste ist ein Film von Wes Ball nach dem gleichnamigen Roman von James Dashner mit Dylan O'Brian,Thomas Brodie-Sangster, Kaya Scodelario, Ki Hong Lee, Patricia Clarkson, Aidon Gillen und Giancarlo Esposito in den Hauptrollen. Ab dem 24. September 2015 bringt ihn 20th Century Fox ihn in den deutschen Kinos.

Vorbericht: «Fantastic Four» (ab 13. August 2015 im Kino)




Am 13. August 2015 bringen 20th Century Fox und Marvel Comics die Fantastic Four zurück auf die Leinwand. Unter der Regie von Josh Trank unternehmen Reed Richards, Johnny Storm, Sue Storm und Ben Grimm einen Trip in eine gefährliches Paralleluniversum, dessen neue und ungewohnte Umgebung immense Auswirkungen auf die physische Konstitution des Teams hat. Wieder auf der Erde entdecken die vier ihre neuen, teilweise beunruhigenden Fähigkeiten und müssen nicht nur lernen mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen, sondern auch Seite an Seite zu kämpfen, um die Welt vor einem mächtigen Feind zu verteidigen.

Für alle, die sich mit den Fantastic Four vertraut machen möchten, seien die Charaktere einmal kurz vorgestellt:

Es war immer Reed Richards Traum, der erste Mensch der Geschichte zu sein, der sich von einem Ort zu einem anderen teleportiert. Er entwickelt eine Technologie, die es ermöglicht, andere Dimensionen zu bereisen. Nach der Reise, ist sein Körper so dehnbar und flexibel, dass er jede nur denkbare Form annehmen und Höhe erreichen kann. Das Genie, einst ein Außenseiter, muss nun als Mister Fantastic lernen, mit seinen neuen Kräften umzugehen.

Als Draufgänger und Adrenalinjunkie ist Johnny Storm der Rockstar des Teams. Seine Fähigkeiten als Human Torch erlauben es ihm, Feuerbälle zu schießen, in halsbrecherischen Geschwindigkeiten durch die Lüfte zu fliegen und in Flammen aufzugehen!



Sue Storm ist klug und wunderschön, unabhängig und sarkastisch. Die Fähigkeit als Invisible Woman unsichtbar zu werden, macht sie nun noch unnahbarer als jemals zuvor. Das hält ihre Freunde, vor allem Reed, aber nicht davon ab, es trotzdem zu versuchen.

Trotz der kalten und rauen Umgebung, in der er aufwachsen musste, hat sich Ben Grimm zu einer unglaublich empathischen Persönlichkeit entwickelt. Er ist ein Fels in der Brandung und ein loyaler Freund, auf den man sich immer verlassen kann. Sein steinerner Körper verleiht ihm als The Thing eine unglaubliche Stärke und macht ihn unzerstörbar.

Zur Einstimmung auf Fantastic Four sind hier zwei Trailer zum Film:



Miles Teller  (Die Bestimmung - Divengent), Michael B. Jordan (The Wire), Kate Mara (House of Cards)  und Jamie Bell (Jumper) übernehmen in der Verfilmung von Fantastic Four die vier Titelrollen von Reed Richards alias "Mister Fantastic", Johnny Storm alias "Human Torch", Sue Storm alias "Invisible Woman" und Ben Grimm alias "The Thing". Neben Toby Kebbell (Planet der Affen: Revolution), der Dr. Doom spielt, sind auch Reg E. Cathey als Dr. Franklin Sturm und Tim Blake Nelson als Harvey Elder als der "Mole Man" mit von der Partie. Die Regie übernimmt Josh Trank (Chronicle  - Wozu bist Du fähig?).

Fantastic Four kommt im Verleih der Constantin Film in die deutschen Kinos.


Bilder: obs/Constantin Film/© 2015 Constantin Film Verleih

Rezension: «Mark Brandis: Der Pandora-Zwischenfall» (Interplanar/Folgenreich)


Schluss. Aus. Vorbei. Nach acht Jahren und 32 Folgen sagt Mark Brandis mit Der Pandora-Zwischenfall nun seinem Publikum Adieu. Es ist ein geplanter Abschied, auf den Folgenreich und Interplanar die Fans schon vor Monaten vorbereitet haben. Nichtsdestotrotz wird vielen Anhängern der Abschied verdammt schwerfallen – vor allem deshalb, weil die Macher in diesem Hörspiel noch einmal alles von dem abrufen, weshalb die Fans sie so lieben.

2137: Auf dem Jupitermond Kallisto haben Republiken und Union gemeinsam einen langlebigen und hochintelligenten Kunstmenschentyp entwickelt. Zwei Dutzend dieser sog. Astraliden bereiten sich auf eine Expedition hinaus aus unserem Sonnensystem zu fernen Planeten vor. Als es zu Todesfällen in der Station Pandora auf Kallisto kommt, droht das Projekt zu scheitern. Mark Brandis soll nun die Leiterin der Station ablösen. Er überredet seine Frau Ruth O'Hara, Dr. Levy und seinen alten Gefährten Iwan Stroganow, ihn zu begleiten. Doch dann wird Pandora angegriffen...

Äußerlich merkt man dem Hörspiel nicht an, dass es sich um das letzte Abenteuer von Mark Brandis handelt, denn ein Banner mit der Aufschrift "Das große Finale" prangt nicht auf dem Front- oder Backcover. Einzig die eine ganze Seite des Booklets füllende Danksagung an mehrere Dutzend namentlich genannte Personen deutet an, dass diese Folge etwas Besonderes ist. Aber man belässt es bei einem simplen "Danke"; die Worte "Abschied" oder "Auf Wiedersehen" fallen nicht. Und das ist völlig in Ordnung so, denn auch die Geschichte von Der Pandora-Zwischenfall, die Balthasar v. Weymarn nach Motiven des gleichnamigen Romans von Nikolai v. Michaelewsky, ersonnen hat, ignoriert bis kurz vor Schluss die Tatsache, dass es keine Folge 33 geben wird. Anstatt den Plot um das Thema Abschied kreisen und mittels Rückblenden noch einmal die Highlights der Serie Revue passieren zu lassen, schickt der Autor Mark Brandis, dessen Frau Ruth sowie die Weggefährten Doktor Rebecca Levi und Iwan Stroganow auf eine neue, anspruchsvolle Mission, die dem Quatett einiges abverlangt. Noch einmal sind Brandis' Führungsqualitäten, Entschlossenheit und Erfahrung gefragt, wie auch sein Einfühlungsvermögen und seine Fähigkeit, die Dinge kritisch zu hinterfragen. Trotz aller Nackschläge, die er im Verlauf der Serie erfahren hat, geht er die neue Aufgabe mit Optimismus an und kämpft für das, woran er glaubt. 79 Minuten läuft Der Pandora-Zwischenfall, erweist sich aber trotz dieser Spielzeit inhaltlich als äußerst kompakt. In den ersten zwanzig Minuten müssen zwar zunächst einige Grundlagen geschaffen werden, doch geschieht dies kurzweilig und ohne den Hörer mit Informationen zuzuschütten. Auf diese Weise wird der Boden bereitet für den weiteren Verlauf einer spannenden temporeichen Story, in der zugleich aber auch Platz ist für ruhigere Momente, die der Vertiefung der Charaktere vorbehalten sind. Der Fokus liegt dabei auf den Astraliden M6 und M3, die das Dialogbuch schnell zu sehr interessanten Figuren entwickelt, deren Schicksal einen als Hörer nicht unberührt lässt. Mit dem Homo Factus gab es zwar gleich zu Beginn der Serie schon einmal ein Retortenmenschen, doch in Der Pandora-Zwischenfall wird das Thema des künstlich erzeugten Humanoiden von einer anderen Seite als zuvor beleuchtet. Die moralisch-ethische Komponente, derentwegen die Fans Mark Brandis so lieben, bleibt somit auch in der nun letzten Folge nicht unberücksichtigt und ergibt im Zusammenspiel mit einer ordentlichen Dosis handfester Action die typische Mark-Brandis-Mixtur, die noch einmal richtig stark zündet. Die letzte Szene ist dann ein definitiv bitter-süßer Moment, der aber die Folge (und damit die Serie) wunderschön und stilvoll abrundet.

Michael Lott, Dorothea Lott, Claudia-Urbschat-Mingues und Martin Wehrmann absolvieren ihre letzten Auftritte als Mark Brandis, Ruth Brandis, Doktor Rebecca Levi und Iwan Stroganow erneut mit Bravur. Erich Räuker ist als jener Col. Young zu hören, den er auch schon in den MB-Abenteuern Vorstoß zum Uranus und Raumsonde Epsilon verkörperte. Und natürlich darf auch Gerhard Hinze als John Harris nicht fehlen. Mira Christine Mühlenhof war über all die Jahre die Stimme des Bordsystems CORA. Im Serienfinale spielt sie jetzt die Stationsleiterin Ninni Persbrandt. Und wie Brandis höchstselbst herausfindet, hat es durchaus seine Bewandtnis damit, dass Persbrandt und CORA die gleiche Stimme haben. Die letzte MB-Folge beschert den Fans übrigens in stimmlicher Hinsicht ein Treffen zwischen dem älteren und dem jungen Mark Brandis, denn Daniel Claus, der im Prequel Mark Brandis: Raumkadett die Hauprolle spricht, ist in Der Pandora-Zwischenfall als Astralide M3 dabei. Anja Welzel, Mélanie Fouché, Hans-Eckart Eckhardt, Arne Stephan und Philipp Zieschang vervollständigen einen gut aufgelegten Cast, an dessen Leistung es nichts auszusetzen gibt. Wie gewohnt geben das Sounddesign und die Musik von Jochim-C. Redeker ebenfalls keinen Anlass zu Klage. Die Geräuschkulisse ist sehr detailreich und atmosphärisch; der Score wurde optimal auf die Szenen abgestimmt. Großes Kopfkino ist auf diese Weise garantiert.

Mit Mark Brandis: Der Pandora-Zwischenfall zeigt sich die Serie noch einmal in Bestform. Und das macht es umso schwerer, sich nun von ihr zu trennen. Doch immerhin durfte man acht Jahre und 32 Folgen lang an der Seite von Mark Brandis spannende Abenteuer in der Welt von Morgen erleben. Und wie das Sprichwort schon sagt: Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören. Balthasar v. Weymarn und Jochim-C. Redeker können auf jeden Fall stolz darauf sein, was sie mit dieser Serie, in der immer wieder Probleme unserer Gegenwart im Kontext der Zukunft erörtert wurden, erreicht haben. Mark Brandis mag nun abgeschlossen sein, doch man wird die Serie in bester Erinnerung behalten.  


Mark Brandis: Der Pandora-Zwischenfall ist eine Produktion von Interplanar im Vertrieb durch Folgenreich. Das Hörspiel ist ab dem 24. Juli 2015 offiziell im Handel erhältlich.  



Ab 28.8.15 im Handel: «Doctor Who - Die fünf Doktoren»


Fans der britischen Serie Doctor Who haben einen neuen Termin, den sie sich vormerken sollten: Am 28.08.2015 erscheint bei Pandostorm Pictures das Special Doctor Who - Die fünf Doktoren erstmals in Deutschland auf DVD!

Das große Jubiläumsspecial des britischen TV-Dauerbrenners Doctor Who aus dem Jahre 1983 präsentiert den Doktor in gleich fünffacher Bestform, denn der Timelord - verkörpert von Peter Davison - trifft in diesem Abenteuer auf seine früheren Inkarnationen, dargestellt von Richard Hurndall, Patrick Troughton, Jon Pertwee und Tom Baker. Gemeinsam begegnen die Doktoren in der Todeszone ihres Heimatplaneten Gallifrey den tödlichen Daleks, den unmenschlichen Cybermen und ihrem Erzfeind, dem Master. Doch die größte Gefahr droht aus einer anderen Richtung und ist für ihren Planeten verheerender, als die fünf Doktoren zu ahnen wagen. Bei diesem Special geben sich 20 Jahre britische Seriengeschichte die Klinke in die Hand und eine unsterbliche Kultserie feiert sich selbst.

Hier ist ein Trailer zum DVD-Realease:


Das DVD-Set enthält neben der Jubiläumsfolge in Spielfilmlänge auch die komplett überarbeitete Special Edition aus dem Jahre 1995 und die exklusive DVD-Premiere der deutschen TV-Fassung. Insgesamt bringt es dieses Set auf satte 427 Minuten Spielzeit.


Doctor Who - Die fünf Doctoren ist ab dem 28. August 2015 auf DVD im Handel erhältlich.


Filmkritik: «Ant-Man» (Marvel Studios, ab 23. Juli im Kino)


Mit Avengers: Age of Ultron verpasste Marvel der zweiten Phase seines Cinematic Universe ein eindrucksvolles Finale, in dem gleichzeitig die Weichen für die Phase 3 gestellt wurden. Ehe diese im Mai 2016 mit Captain America: Civil War eingeläutet wird, lässt das Studio noch den Ant-Man auf die Kinoleinwände los – einen Superhelden, der sich – Nomen es Omen – nicht nur auf die Größe von Ameisen schrumpfen, sondern auch mit ihnen kommunizieren kann. Paul Rudd verkörpert den Formicidaepflüsterer, der von Evangeline Lilly abwechselnd geschlagen und geküsst wird und der in Michael Douglas einen väterlichen Mentor findet. Corey Stoll hingegen will ihn einfach nur tot sehen. Den Ant-Man, ersonnen von Stan Lee, Larry Lieber und Jack Kirby, gibt es seit 1962 im Marvel-Kosmos. Eine Prominenz wie seine Kollegen Spider-Man, Captain America, der Hulk oder Iron Man hat er zwar nie erreicht, doch James Gunn bewies zuletzt mit seinem Guardians of the Galaxy, dass dies nicht zwangsläufig ein Stolperstein auf dem Weg zu einem gelungenen Kinoabenteuer darstellen muss. Leider unterhält Ant-Man nur phasenweise richtig gut und bleibt daher ein zwiespältiges Vergnügen, das am 23. Juli 2015 offiziell in die deutschen Kinos kommt.

Scott Lang (Paul Rudd) hat sein großes Talent als Dieb und Einbrecher dazu genutzt seinen Arbeitgeber um ein Vermögen erleichtert, wurde verhaftet und musste eine Gefängnisstrafe absitzen. Nun ist er wieder draußen und möchte vor allem den Kontakt zu seiner Tochter Cassie (Abby Ryder Fortson) wieder intensivieren. Doch Langs Ex-Frau Maggie (Judy Greer) will dies nur dann gestatten, wenn der Knacki sich Arbeit sucht und sich an den Unterhaltskosten für die Kleine beteiligt. Doch für ehemalige Sträflinge gibt es nur wenige Jobs, weshalb Scott wieder auf die schiefe Bahn gerät. Von seinem Kumpel Luis (Michael Peña) lässt er sich zu einem Einbruch bei dem Biochemiker Dr. Hank Pym (Michael Douglas) überreden. Dabei fällt ihm der von Pym erfundene Ant-Man-Anzug in die Hände, dessen Träger auf Ameisengröße schrumpfen und gleichzeitig an Stärke gewinnen kann. Doch zu Scotts Erstaunen ist der Wissenschaftler nicht darauf aus, den Dieb hinter Schloss und Riegel zu sehen, sondern bietet ihm einen Job an. Lang soll Pym und seiner Tochter Hope Van Dyne (Evangeline Lilly) dabei helfen, Pyms früheren Protegé Darren Cross (Corey Stoll) aufzuhalten, der an einem eigenen Ant-Man-Anzug arbeitet, dessen Technologie er meistbietend verkaufen will. Weil Cross kurz vor dem Durchbruch steht, bleibt dem Trio nicht mehr viel Zeit...

Bei den Filmen des Jahrgangs 2014 verließ sich Marvel nicht allein auf die Zugkraft des Superhelden-Themas, sondern paarte es mit anderen Genres, um die Streifen auch für ein Publikum über die Klientel der Comic-Nerds hinaus attraktiv zu machen. So trug Captain America: The Winter Soldier deutliche Züge eines Polit-Thrillers, während Guardians of the Galaxy als poppige Space Opera daherkam. In beiden Fällen ging das Kalkül des Studios voll auf, denn die Filme waren inhaltiche und kommerzielle Erfolge. Mit Ant-Man versucht sich Marvel nun an einer Kombination aus Superhelden- und Agentenfilm, wandelt zu diesem Zweck überdeutlich auf den Spuren von Mission: Impossible und holt sich dabei eine blutige Nase. So winzig, wie sich der Ant-Man in diesem Film machen kann, so dünn ist auch der Plot, den die beiden Haupt- und die zwei Co-Autoren um den Helden herum gestrickt haben. Was Scott Lang dazu bewegt, in das Ant-Man-Kostüm zu schlüpfen und für Hank Pym auf Mission zu gehen, kann man als Zuschauer einerseits durchaus nachvollziehen. Doch andererseits wühlen Adam McKay Paul Rudd Joe Cornish und Edgar Wright für die Origin Story des Protagonisten schon verdammt tief in der Klischeeschublade. Warum Pym ausgerechnet Lang für den Job haben will, wird quasi im Nebensatz abgehandelt, während der Klärung der Frage, warum der gute Hank statt seiner eigentlich besser qualifizierten Tochter Hope lieber Scott Lang ins Gefecht schickt, deutlich mehr Raum eingeräumt wird. Das gespannte Vater-Tochter-Verhältnis nutzt das Skript dazu, ein wenig auf der emotionalen Klaviatur zu spielen. Unterm Strich zieht sich das erste Drittel des Film doch arg, zumal für das Publikum trotz gewisser Rückschläge in der Vorbereitung auf die Aufgabe zu keinem Zeitpunkt in Frage steht, dass Scott der Ant-Man wird und bleibt. Ist dieser Abschnitt des Streifens endlich überwunden, kommt seine stärkste Phase – und zwar nicht nur, weil es zu einer sehr spannenden und für die Zukunft bedeutsamen Begegnung zwischen dem Ant-Man und einem Avenger kommt, sondern vor allem deshalb, weil der Film sich vom Tempo und der Spannung her mächtig steigert, wenn es endlich um die Ausführung jener Aufgabe geht, für die Scott Lang von Pym ausgewählt wurde. "Marvel goes Mission: Impossible" lautet nun die Devise und es wird infiltriert, sabotiert und improvisiert, wie man es sonst nur von Tom Cruise als Ethan Hunt gewohnt ist. Und spätestens dann, wenn sich der Ant-Man in einen Hochsicherheitsbereich abseilt, wird auch dem Letzten im Kinosaal klar, was hier die ganze Zeit zitiert wird. Im Schlussakt, der ganz im Zeichen des Showdowns zwischen Lang und Cross steht, dürfen die Digital Artists dann noch einmal ein wahres Effektfeuerwerk abbrennen.

Paul Rudd liefert als Scott Lang/Ant-Man eine ordentliche Leistung ab. Großartig gefordert wird er schauspielerisch allerdings nicht. Corey Stoll müht sich redlich, doch er hat keine Chance gegen das Skript, das Darren Cross von der ersten Minute an mit dem Wort „Bösewicht“ auf der Stirn herumlaufen lässt und der Figur damit jegliche Ambivalenz und jeden Tiefgang verweigert. Veredelte Robert Redford letztes Jahr die Besetzung von Captain America: The Winter Soldier, so ist es in Ant-Man der Veteran Michael Douglas, der den Cast aufwertet. Ihn noch einmal auf der Leinwand zu erleben, macht einfach Freude, zumal wenigstens sein Part des Dr. Hank Pym ordentlich ausgearbeitet wurde. Evangeline Lilly hingegen bleibt den ganzen Film über unglaublich blass und spielt sich ausdruckslos und unmotiviert durch ihre Szenen. Zur Ehrenrettung der Actrice muss allerdings auch gesagt werden, dass den Drehbuchautoren zu Hope van Dyne sogar noch weniger eingefallen ist, als zu Corey Stolls Darren Cross. Mehr als einen Status als kampferprobte Berufstochter hält das Skript für die Figur nicht bereit, woran auch die Tatsache nichts ändert, dass Hope in der Mid-Credits-Sequenz neue Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden. Die eigentlichen Stars dieses Films, der von Peyton Reed (er sprang kurzfristig für Edgar Wright als Regisseur ein) ansonsten solide inszeniert wurde, sind natürlich die Effekte. Und hier kann Ant-Man voll punkten, denn die Darstellung unserer Welt aus der Ameisenperspektive, die Action und die Kampfszenen sind wirklich eindrucksvoll, machen großen Spaß und sorgen für tolle Unterhaltung. Mit dem, was die Effekt-Designer auf die Leinwand gezaubert haben, halten sie dem Vergleich mit den bisherigen Marvel-Filmen absolut stand.


Marvel Studios hat mit seinen Filmen viel dafür getan, die Reputation der Superhelden-Filme zu verbessern. Überzeugend konnte man nachweisen, dass Comicbook Movies mehr sein können als anspruchslose Streifen über buntkostümierte Leute, die sich gegenseitig vermöbeln und dabei jede Menge Sachschäden anrichten. Ant-Man ist inhaltlich ein Rückschritt, denn seine Geschichte lässt Eigenständigkeit vermissen, hat kaum Interesse an den Charakteren und verlässt sich zu sehr auf den Eindruck, den die Effekte beim Publikum hinterlassen. Ein Totalausfall ist der Film nicht, denn dafür sind eben jene Effekte und die damit verbundene Action zu gut. Das reicht zwar, um ihn zu einem familientauglichen Kinoabenteuer und zu einem mittelprächtigen Marvel-Film zu machen – doch angesichts dessen, was das Studio in der Vergangenheit schon zu bieten hatte, ist Ant-Man eine mittlere Enttäuschung. Am Ende der Credits ist im James-Bond-Stil der Satz zu lesen: "Ant-Man will return!". Nachdem man seinen ersten Auftritt erlebt hat, möchte man darauf antworten: "Wenn es denn sein muss. Aber wenn schon, dann nur mit einem vernünftigen Drehbuch!"


Ant-Man läuft ab dem 23. Juli 2015 in den deutschen Kinos.

Hörspielkritik: «Die Zeitmaschine» (Hank Zerbolesch/Periplaneta)


Mit seinem Roman Die Zeitmaschine legte Herbert George Wells im Jahre 1895 den Grundstein für eines der populärsten Themenfelder der Science-Fiction überhaupt: die Zeitreise. Seither haben Autoren in Romanen, Filmen, TV-Serien, Comic und Hörspielen ihre Figuren immer wieder in die Vergangenheit und/oder die Zukunft geschickt, um sie dort spannende Abenteuer erleben zu lassen. Und um nicht zuletzt auch der Frage nachzugehen, ob sich der Lauf der Geschichte tatsächlich ändern lässt. Am 1. Juli 2015 ist beim Berliner Verlag Periplaneta das Hörspiel Die Zeitmaschine von Hank Zerbolesch erschienen, das im November 2014 seine Premiere als Livehörspiel erlebte und sich des Themas der Reise durch die Zeit auf seine ganze eigene Art und Weise annimmt.

Sigmund und Carl-Gustav Leid haben es geschafft. Nach jahrzehntelanger Forschung an der bergischen Universität Wuppertal, haben die Geschwister und Physik-Professoren eine Zeitmaschine gebaut. Aber dann verschwindet die Mutter der beiden mit ihrer Errungenschaft. Doch die Geschwister haben noch ein künstliches As im Ärmel: Marvin. Eine wilde Verfolgungsjagd durch die Epochen unserer Kultur beginnt, die unausweichliche Fragen aufwirft. Wie war das mit dem Speer? Magdalena, oder doch Mona Lisa? Wer ist der wahre Erlöser? Und kann eine KI überhaupt drogensüchtig werden?

Insgesamt 133 Minuten Laufzeit hat dieser Trip durch Zeit und Raum, den der Verlag auf der Rückseite des Digipacks als ein "avantgardistisch-anarchisches Hörspiel" beschreibt. Doch wenngleich es sich zweifellos um ein Hörspiel handelt, so hat der Verlag dem Werk und seinem Autor mit dieser Charakterisierung keinen Gefallen getan, weil die verwendeten Adjektive eindeutig falsche Assoziationen wecken. Die Zeitmaschine ist nämlich kein elitär-verkopftes Hörstück, das sich jeglichen Konventionen des Genres verweigert, sondern vielmehr eine clevere Zeitreise-Satire, deren Humor oft leichtfüßig, bisweilen allerdings auch richtig schwarz ausfällt. Das ist nicht unbedingt jedermanns Fall, zumal die Geschichte weder vor Begegnungen des zeitreisenden Trios mit dem "Zimmermann" aus Nazareth, noch vor einer mit dem Gröfaz haltmacht. Aber auch Größen wie C.G. Jung oder Sigmund Freud werden durch den Kakao gezogen; und wir lernen, was Leonardo da Vinci eigentlich ursprünglich zeichnen wollte, ehe er sich umentschied und die Mona Lisa schuf. An Ideen hat es Hank Zerbolesch wirklich nicht gemangelt, der zudem ein Gespür für die Alltagskultur in der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre beweist. Vielleicht waren es unterm Strich ein paar Ideen zu viel, die er in sein Hörspiel hineingepackt hat, denn mit zweieinviertel Stunden Spielzeit ist Die Zeitmaschine etwas üppig ausgefallen. Die Protagonisten springen von A nach B und C, treffen (mal freiwillig, mal unfreiwillig) auf die historischen Persönlichkeiten X, Y, Z und hinterlassen ihre Spuren. Mit der Zeit hat man als Hörer raus, wie der Hase läuft, und eine gewisse Gleichförmigkeit im Aufbau der Szenen wird spürbar. Während in einem der Wunsch nach dem Finale der Handlung immer größer wird, baut Zerbolesch noch weitere Schlenker ein, die es zum Gelingen der Geschichte nicht unbedingt gebraucht hätte. Wenn das Finale dann endlich ansteht, ist es stimmig, wenngleich etwas unspektakulär, denn das, was Mutter Magdalena Leid ihren Söhnen enthüllt, ist dem Hörer zu diesem Zeitpunkt längst klar.

Was die Besetzung angeht, so hat der Autor die Rolle des Sigmund Leid selber übernommen, an seiner Seite ist Johannes Floer als Carl-Gustv Leid zu hören. Die gereifte Magdalena Leid spricht David Becher aka. Gerlinde Buschermöhle, deren junge Version Lisa Schøyen. Als die nie um einen Spruch verlegene KI Marvin ist Michael Heide zu hören. Für weitere Rollen konnte man u.a. Künstler wie René Sydow Jan-Philipp Zymny oder David Grashoff gewinnen. Dem eingefleischten Hörspielnerd werden diese Namen wahrscheinlich nichts sagen; doch wer sich für Kabarett, Vollplayback-Theater oder Poetry-Slams interessiert, dem geht es da anders. Und wessen Ohren auf die Sprech- und Spielweise der allgegenwärtigen Riege der Synchronschauspieler gepolt sind, mit denen in der Regel die Rollen in kommerziellen Produktionen besetzt werden, braucht ein wenig Gewöhnungszeit. Ohne Frage ist es aber schön, einmal unverbrauchte Stimmen zu hören, die ihren Figuren Profil geben und deren Stil gut zum Charakter dieses Hörspiels passt, das auf die Wirkung seiner Dialoge setzt und auf akustischen Bombast verzichtet. Entsprechend zurückhaltend ist die Soundkulisse von Michael Kühn, welche jedoch den Szenen trotz allem eine passende Atmosphäre gibt.

Die Zeitmaschine wird von Periplaneta als Download und auf CD angeboten. Da man auf eine MP3-CD setzt, reicht eine einzelne Scheibe aus, die wiederum in einem in auffälligem Orange gehaltenen Digipack daherkommt. Neben den Stabangaben finden sich unter dem transparenten Tray noch einige Fotos der Hauptsprecher. Die CD selbst ziert das Spiralmotiv, das auch auf dem Cover zu sehen ist. Alles macht einen wertigen Eindruck und wegen der augenfälligen Farbgebung ist es auch kein Problem, diese CD später im Regal schnell wiederzufinden.


Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mir Die Zeitmaschine ursprünglich gar nicht anhören wollte, denn sowohl die oben genannte Charakterisierung des Hörspiels seitens des Labens, noch die Trailer, die von Periplaneta online gestellt wurden, waren dazu geeignet, mein Interesse zu wecken. Dass ich der Produktion dann doch eine Chance gab, habe ich nicht bereut. Die Art von Humor, die hier an den Tag gelegt wird, hat mich angesprochen und gut unterhalten. Darum konnte ich Die Zeitmaschine als eine willkommene Abwechslung zum sonst üblichen Umgang mit dem Thema Zeitreise genießen, der in der Mehrheit ja eher action-orientiert ist. Nichts gegen Action, aber Zeitreise-Hörspiele dieser Art gab und gibt es schon eine ganze Reihe. So etwas wie das, was Hank Zerbolesch jetzt vorgelegt hat, ist mal etwas anderes. Und meiner Meinung nach etwas, dem man wirklich eine Chance geben sollte. Und wer ohnehin auf der Suche nach einem Hörspiel ist, das sich vom Mainstream abhebt, wird mit Die Zeitmaschine seinen Spaß haben.


Die Zeitmaschine ist ein Hörspiel von Hank Zerbolesch, erschienen bei Periplaneta. Es ist als MP3-CD und als Download erhältlich.


San Diego Comic-Con: Meine persönlichen Highlights




An diesem Wochenende für die San Diego Comic Con des Jahrgangs 2015 statt. Und wie immer regnete er News, Infos, Ankündigungen und nicht zuletzt Trailer. Nachfolgend einige meiner persönlichen Highlights.

Nächstes Jahr hetzten Warner Bros. und DC Comics die Ikonen Superman und Batman in dem Film Batman v Superman: Dawn of Justice aufeinander, mit dem endgültig der Startschuss für ein DC Cinematic Universe gegeben werden soll. Der SDCC-Trailer zum Streifen sieht einfach großartig aus und lässt ein absolutes Kinospektakel erwarten. Henry Cavill spielt nach Man of Steel zum zweiten Mal Superman, als Batman ist erstmalig Ben Affleck zu sehen. Mit von der Partie ist außerdem u.a. Gal Gadot als Wonder Woman. 

Hier ist der Trailer:


Außerdem wurde bekannt, dass Geoff Johns und Ben Affleck an dem Skript für einen Batman-Solofilm arbeiten, bei dem Affleck nicht nur seine Rolle aus Batman v Superman wieder aufnehmen, sondern auch die Regie führen soll. Wann der Film kommt, blieb vorerst unklar (Bericht bei Deadline).

Der Batman-Comic Killing Joke von Alan Moore und Brian Bolland aus dem Jahre 1988 ist ein absoluter Klassiker. Nächstes Jahr wird er im Rahmen der DC Universe Original Movies als Animationsfilm erscheinen (siehe: Bericht bei DC Comics) und damit die Reihe an Adaptionen bekannter Batman-Geschichten fortsetzen. Bisher erschienen bereits The Dark Knight Returns und Batman: Year One.  Das sieht nach einem absoluten Pflichtkauf aus.


Vorgestellt wurde auf der SDCC zudem der erste Trailer zur kommenden Staffel von Doctor Who, in der Peter Capaldi wieder den Time Lord geben wird. An seiner Seite agiert wie gehabt Jenna Coleman als Companion Clara Oswald. Capaldi (12. Darsteller des Doctors) konnte mich in seiner ersten Staffel (die 8. der New Series) definitiv überzeugen und ich freue mich auf das Wiedersehen mit ihm in einigen Monaten.

Hier der Trailer zu Doctor Who Season 9:



Richtig interessant sieht auch der Trailer zur Serie The Man in the High Castle aus, die bei Amazon zu sehen sein wird. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Philip K. Dick, wird von einer alternativen Welt erzählt, in der die Achsenmächte den Zweiten Weltkrieg gewonnen und den Globus unter sich aufgeteilt haben. Die Demarkationslinie zwischen den Machtblöcken verläuft quer durch die USA.

Auch zu dieser Serie der SDCC-TRailer:


Rufus Sewell, Luke Kleintank und Alexa Davalos verkörpern die Hauptrollen in der Serie The Man in the High Castle. Ab Herbst ist sie bei Amazon zu sehen.


Und zum Abschluss noch das Video Stand With Us mit dem Disrict 13 eine unmissverständliche Botschaft an das Kapitol sendet. Es handelt sich um eine Promo für den Film Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2, der am 19. November in die deutschen Kinos kommt.


Mit dem Film findet die TvP-Saga ihren Abschluss. Zum Cast gehören Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Donald Sutherland, Julianne Moore, Stanley Tucci, Philip Seymour Hoffman, Jena Malone, Natalie Dormer und Jeffrey Wright.

Acht neue Character-Poster zu «Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2»


Am 19. November kommt der von den Fans sehnsüchtig erwartete zweite Teil des großen Finales von Die Tribute von Panem ins Kino. Die Tribute von Panem – Mockingjay - Teil 2 basiert, wie Teil 1, auf dem dritten Band der Panem-Trilogie von Suzanne Collins. Die drei Romane zählen weltweit zu den größten Buchhits der letzten Jahre. Neben den Stars Josh Hutcherson, Liam Hemsworth und der Oscar- und Golden Globe-Preisträgerin Jennifer Lawrence, sind auch die Hollywood-Größen Woody Harrelson, Oscar-Preisträgerin Julianne Moore, Stanley Tucci , Donald Sutherland und Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman wieder mit dabei. Der letzte Teil der Bestsellerverfilmung enthält unter anderem in Berlin gedrehte Szenen und ist in 3D.

Nachdem sie zum Gesicht der Rebellion ernannt wurde, bricht Katniss Everdeen zusammen mit Gale, Peeta, Finnick und einer Einsatztruppe aus Distrikt 13 ins Kapitol auf, um Panem von Präsident Snows Schreckensherrschaft zu befreien. Doch Snows Obsession Katniss zu vernichten, die heimtückischen Fallen, die überall auf sie lauern und die moralischen Entscheidungen vor die Katniss gestellt wird, übertreffen bei weitem die Gefahren, denen sie in der Arena der letzten beiden Hungerspiele ausgesetzt war. Katniss realisiert, dass es nicht mehr nur ums bloße Überleben geht, sondern dass die Zukunft ihres ganzen Landes auf dem Spiel steht.

Nun wurden acht neue Character-Poster zum Film veröffentlicht. Sie zeigen neben Katniss, der Anführerin der Revolution, ihre wichtigsten Mitstreiter Gale, Johanna, Finnick, Boggs, Cressida, sowie Peeta und Katniss' Schwester Prim.





Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2 ist ein Film von Francis Lawrence mit Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Donald Sutherland, Julianne Moore, Stanley Tucci, Philip Seymour Hoffman, Jena Malone, Natalie Dormer und Jeffrey Wright. In Deutschland ist er im Verleih von Studiocanal ab dem 19. November 2015 zu sehen.

Filmkritik: «Terminator: Genisys» (ab dem 9. Juli 2015 im Kino)


I'll be back! Im Laufe seiner Karriere ist Arnold Schwarzenegger in zahlreiche Rollen geschlüpft. Doch keine hat das Image des inzwischen 67-Jährigen so entscheidend geprägt, wie die des Terminators. Zwischen 1984 und 2003 verkörperte der gebürtige Österreicher gleich drei Mal die Tötungsmaschine aus der Zukunft; lediglich der bislang letzte Teil des Franchises, Terminator: Salvation, fand 2009 ohne seine Beteiligung statt, da Schwarzenegger zu dieser Zeit Gouverneur von Kalifornien war. Getreu dem Terminator-Motto kehrt Arnie nun in Terminator: Genisys, der seit heute offiziell in den deutschen Kinos läuft, auf die Leinwand zurück.

Im Jahr 2029 bekämpft eine Gruppe von Rebellen unter ihrem Anführer John Connor (Jason Clarke) die Herrschaft von Skynet über die Erde. Als Skynet kurz vor der Niederlage steht, wird ein Terminator in die Vergangenheit geschickt, um Connors Mutter Sarah zu töten und so den Lauf der Geschichte zu verändern. John schickt deshalb seinen loyalen Freund Kyle Reese (Jai Courtney) zurück ins Jahr 1983, um seine Mutter (Emilia Clarke) vor einem Killer-Roboter zu beschützen und so die Zukunft der Menschheit sicherzustellen. Doch als Reese im Los Angeles der 1980er ankommt, muss er feststellen, dass er sich in einer veränderten Version der Vergangenheit befindet: Sarahs Eltern wurden in den 1970ern von einem durch die Zeit gereisten Terminator ermordet, ein Android des Modells T-800 (Arnold Schwarzenegger) hatte das 9-jährige Mädchen danach beschützt und großgezogen. Kyle erklärt Sarah, was in der Zukunft geschehen wird, doch sie wehrt sich entschieden gegen die Vorstellung, dass ihre Geschichte schon vorherbestimmt ist – und nimmt den Kampf mit Gegnern wie dem T-1000 (Byung-Hun Lee) auf…

Die Drehbuchautoren Laeta Kalogridis und Patrick Lussier haben sich für Terminator: Genisys eine Geschichte ausgedacht, die einerseits als eine tiefe Verbeugung vor den Filmen Terminator und Terminator 2: Tag der Abrechnung daherkommt, und gleichzeitig der Reihe ein neues Fundament für mögliche weitere Fortsetzungen gibt. An dem Grundschema "Terminator jagt Sarah Connor" will der Film nicht rütteln, sondern verlegt sich stattdessen darauf, es im Rahmen seiner Möglichkeiten zu variieren. Konstruiert ist das Ganze als eine einzige große Hetzjagd, die 2029 ihren Ausgang nimmt, sich dann in die 1980er verlagert, um im Jahr 2017 ihren Höhepunkt zu erleben. Und von Regisseur Alan Taylor wurde der Plot als actiongetränkter zweistündiger Parforceritt gekonnt in Szene gesetzt. Die Schauspieler überzeugen in ihren Rollen, wobei insbesondere Arnold Schwarzenegger den Beweis antritt, dass er zwar mittlerweile in die Jahre gekommen, aber immer noch nicht zu alt ist, um als Terminator eine große Show abzuliefern. Etwaige Zweifel zerstreut Arnie nicht zuletzt auch dadurch, dass er sich im Verlauf der Handlung immer wieder selbst ein wenig auf die Schippe nimmt, für die nötige Prise Humor sorgt und dadurch zusätzliche Sympathiepunkte sammelt. Jason Clarke nimmt man seinen John Connor genauso ab, wie Jai Courtney und Emilia Clarke als Kyle Reese und Sarah Connor positiv im Gedächtnis bleiben. Überaus erfreulich ist, dass Clarke gar nicht erst versucht, Linda Hamiltons Interpretation der Sarah zu kopieren, sondern einen eigenen Zugang zu der Rolle findet, der prächtig funktioniert.

Überzeugende Schauspieler, rasante Action, hohes Tempo und tolle Effekte sind jene Elemente, mit denen Terminator: Genisys definitiv punkten kann. Leider kann man dies von der Handlung nicht durchweg sagen, denn nach ca. 90 Minuten, wenn sich die Geschehnisse von den 1980ern nach 2017 verlagern, ist der Ideenvorrat der Drehbuchautoren quasi aufgebraucht. Einen großen Twist haben sie noch in petto – und ausgerechnet diesen hat Paramount in den Trailern zum Film bereits vorab verraten. Wer immer dafür verantwortlich ist, hat sich mit dieser Aktion einen Stern auf dem Walk of Fame of Promotion Fails redlich verdient. Je dünner im letzten Viertel die Handlung wird, um so übersteigerter ist die Action, die teilweise absurde Züge annimmt: Da vollführt ein Schulbus auf der Golden Gate Bridge einen Überschlag und hängt anschließend von der Brücke herab; Hubschrauber fallen in Seitenlage von Hochhäusern und werden kurz vor dem Boden noch abgefangen. Physik spielt endgültig keine Rolle mehr und ist nur noch etwas für Spielverderber. Auf die Dauer wirkt dieses Over the Top ermüdend. Und dass inhaltlich kaum noch was geht, lässt sich damit auch nicht wirklich kaschieren. So bleibt beim Zuschauer der Eindruck zurück, dass es sich bei Terminator: Genisys vom Plot her um einen ungünstig austarierten Film handelt, denn er verschießt sein Pulver etwas zu früh und hat anschließend Mühe, sich über die Zeit zu retten.

Reset the Future steht auf den Plakaten zu Terminator: Genisys, und genau das tut dieser Film. Seiner Mission, der Reihe eine neue Basis zu geben, wird der fünfte Teil der Terminator-Saga voll gerecht und nimmt es dabei in Kauf, dass manche Fragen offen bleiben. Sie zu beantworten, wird dann Aufgabe etwaiger Fortsetzungen sein. Alan Taylor liefert einen soliden SF-Actioner ab und allein die Möglichkeit, Arnold Schwarzenegger in 3D in seiner Paraderolle erleben zu können, ist eigentlich Grund genug, sich diesen Film anzuschauen. Wer die Erwartung hegt, mit dem inzwischen fünften Film könnten der Thematik bislang unerforschte Seiten abgewonnen werden, sieht sich enttäuscht, denn dies gelang bereits Terminator 3 im Jahre 2003 schon nicht mehr. Mit diesem Film soll vielmehr ein populäres Franchise neu belebt werden, das sich 2009 mit Terminator: Salvation in die Sackgasse manövriert hatte. Und zweifellos holt Terminator: Genisys die Saga genau dort raus und verschafft ihr so die Chance auf eine Zukunft.

Wem der Sinn nach lupenreinem SF-Popcornkino steht, macht mit Terminator: Genisys bestimmt nichts falsch. Denn bei aller Kritik liefert der Streifen andererseits genug gute Gründe, ihn sich auf der großen Leinwand in 3D anzuschauen. Hasta la vista, baby!


Terminator: Genisys läuft seit dem 9. Juli 2015 in den deutschen Kinos.

Hörspielkritik: «Dreamland Grusel - Folge 14: Todesfalle Seytan-Log» (Dreamland Productions)


Im Juli 2013 erschien bei Dreamland Productions das Hörspiel Dreamland Grusel - Folge 14: Todesfalle Seytan-Log. Nach zwei Jahren nun eine Besprechung dieser Produktion zu veröffentlichen, erscheint auf den ersten Blick vielleicht etwas spät; doch da sich insbesondere ältere Hörspiele durch die Streaming-Portale gerade einen neuen Hörerkreis erschließen, lohnt es sich durchaus, sich dieses Hörspiel noch einmal vorzunehmen.

Schon immer übte der Weltraum eine große Anziehungskraft auf den Menschen aus. Durch seine Schönheit, seine Unendlichkeit und seine Geheimnisse. In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die Menschheit zu den Sternen aufgebrochen. Kolonien in Lichtjahre entfernten Planetensystemen wurden gegründet und der Handel mit exotischen Gütern begann zu florieren. Doch das All birgt auch Gefahren, tödliche Gefahren!

Geht man mit der richtigen Einstellung an dieses Hörspiel heran, kann man mit ihm durchaus seinen Spaß haben. Fehlt diese jedoch, dann hat man es richtig schwer mit der Todesfalle Seytan-Log. Was mit der richtigen Einstellung gemeint ist: Man darf beim Hören niemals vergessen, dass es sich bei der Reihe Dreamland Grusel um eine Hommage an die alte Europa-Gruselserie von H.G. Francis handelt. Was Dreamland in dieser Folge zu Gehör bringt, hätte so auch in den 1980ern veröffentlicht werden können. Die Soundkulisse mag fortschrittlicher sein, aber der Plot und die Charaktere atmen definitiv die Luft vergangener Zeiten. Die Prämisse der Story ist nicht schlecht, die Auflösung weiß zu gefallen. Aber über manches, was einem im Verlauf der Handlung aufgetischt wird, kann man schlicht nur den Kopf schütteln. Und zwar nicht nur als Hörer des Jahres 2015 - vor 30 Jahren wäre es einem wohl nicht anders ergangen. Die Figuren besitzen kaum Tiefe und manche, wie beispielsweise General Baker, existieren einfach nur, damit die Protagonisten jemand haben, den sie in die Schranken weisen und auf dessen Kosten sie sich profilieren können. So machte man es in den 1980ern gerne - und so machen es auch die Autoren Alec Roberts und John Baker, die für das Hörspielskript verantwortlich zeichnen. Zwar geht es in Folge 14 nicht gerade rasant zu, aber kurzweilig ist es allemal, da die Spielzeit mit ca. 48 Minuten (plus 8 Minuten Bonus) überschaubar bleibt.

Die Folge ist natürlich besonders reizvoll für die Fans von Jan Tenner, denn mit Lutz Riedel, Marianne Groß und Klaus Nägelen wurden die Hauptsprecher dieser klassischen SF-Hörspielserie ins Studio geholt. Auch der Stationsname Seytan-Log ist eine Reverenz an JT (Seytania und Logar sind die Namen zweier JT-Charaktere). Das Trio agiert leider recht statisch, was aber dem Skript geschuldet ist. Christian Rode als Erzähler ist gewohnt überzeugend, Tilo Schmitz als Unsympath General Baker und Udo Schenk als Col. Henderson machen ihre Sache ordentlich. Alexandra Doerk leiht dem Bordsystem des Raumschiffs ihre Stimme und hat gelegentlich nach meinem Empfinden für eine künstliche Intelligenz etwas zu viel Emotion in der Stimme. Insgesamt machen alle Sprecherinnen und Sprecher einen guten Job. Gelegentlich lässt die Regie die Akteure allerdings etwas hängen; z.B. dann, wenn ihr durchgeht, dass Eigennamen nicht immer in der gleich Weise ausgesprochen werden. Da wäre etwas mehr Sorgfalt wünschenswert gewesen. Ansonsten gehen Regie, Soundkulisse und Abmischung in Ordnung. Leider verströmt die Titelmelodie der Reihe so gar kein SF-Feeling, weshalb sie nicht so recht zur Geschichte passen will. Aber speziell für diese Folge eine Variation der Eröffnungsmusik einzuspielen, war wahrscheinlich zu aufwändig. Sehr gut gefallen hat mir hingegen das 8-Minuten-Interview mit den altgedienten JT-Sprechern, das es als Bonusmaterial gibt.

Dreamland Grusel - Folge 14: Todesfalle Seytan-Log funktioniert und unterhält durchaus als Hommage an die alte Europa-Gruselserie, setzt aber voraus, dass die Hörer genau diesen Retro-Charme suchen, ihn zu schätzen wissen und darum bereit sind, über so manches hinwegzuhören. Wer hingegen unvorbereitet (also ohne den Background der Reihe zu kennen) an das Hörspiel herangeht, dürfte wahrscheinlich eher wenig begeistert sein.



Vorbericht: «Mark Brandis: Der Pandora-Zwischenfall» (Hörspiel, VÖ: 24. Juli 2015)


Am 24. Juli 2015 müssen Fans und Freunde Abschied nehmen von ihrem liebgewonnenen Weltraumhelden Mark Brandis. Denn da erscheint tatsächlich die 32. und allerletzte Folge einer der erfolgreichsten und mehrfach preisgekrönten deutschen Science Fiction-Hörspielserien mit dem Titel Der Pandora-Zwischenfall.

Die Bestseller-Romane Mark Brandis, geschrieben von Nikolai von Michalewsky, dem im Jahr 2000 verstorbenen Abenteurer, Dokumentarfilmer und Kriminalautoren, der unter dem Pseudonym Mark Brandis (abgeleitet von seiner Heimat, der Mark Brandenburg) die Serie in der Ich-Form verfasst hat, waren stets eine fantastische Vorlage für die seit 2008 veröffentlichten, aufwändig produzierten Hörspiele aus dem Hause Interplanar. Michalewskys Vorgehensweise, Probleme der Gegenwart im Kontext der Zukunft zu behandeln, trug ihm eine treue Leserschaft ein. Mark Brandis hebt sich von anderen Science Fiction-Serien vor allem dadurch ab, dass nicht die Technik, sondern der Mensch im Vordergrund steht. Die Hörspielserie im Speziellen beeindruckt zusätzlich durch eine überragende Klangqualität, authentisches Sounddesign und herausragende SprecherInnen. Zu Recht gewann deshalb die Hörspielserie Mark Brandis zahlreiche renommierte Auszeichnungen.



Mark Brandis: Der Pandora-Zwischenfall spielt im Jahre 2137: Auf dem Jupitermond Kallisto haben Republiken und Union gemeinsam einen langlebigen und hochintelligenten Kunstmenschentyp entwickelt. Zwei Dutzend dieser »Astraliden« bereiten sich auf eine Expedition hinaus aus unserem Sonnensystem zu fernen Planeten vor. Als es zu Todesfällen in der Station Pandora auf Kallisto kommt, droht das Projekt zu scheitern. Mark Brandis soll nun die Leiterin der Station ablösen. Er überredet seine Frau Ruth O'Hara, Dr. Levy und seinen alten Gefährten Iwan Stroganow, ihn zu begleiten. Doch dann wird Pandora angegriffen ...

Hier ist eine Hörprobe zur neuen Folge:




Cast:

Dr. Rebecca Levy  - Claudia Urbschat-Mingues
Mark Brandis -  Michael Lott
Ruth O‘Hara -  Dorothea Lott
Prolog -  Wolf Frass
Col. Frederic Young - Erich Räuker
Lt. Iwan Stroganow -  Martin Wehrmann
Dr. Egon Mildrich - Rüdiger Evers
Tschou Fang-Wu - Fang Yu
M6 - Mélanie Fouché
M3 - Daniel Claus
Ninni Persbrandt - Mira Christine Mühlenhof
Prof. Arved Jago - Hans-Eckart Eckhardt
Dr. Julius Benzinger - Arne Stephan
M11 - Philipp Zieschang
John Harris - Gerhart Hinze
Gerlinde Tuborg - Anja Welzel

sowie Andreas Berberich, Julius Biebricher, Christina Grobler, Bjoern Korf, Stan Lueder, Christine Pollack, Stefanie Preik, Oliver Pschorn, Dennis Recht, Frank Schirlitz, Harald Schnürer, Godula Thiemann und Christoph Ziegltrum

Das Hörspiel hat eine Laufzeit von ca. 79 Minuten und basiert auf Motiven des Romans Der Pandora-Zwischenfall von Nikolai v. Michalewsky. Das Manuskript stammt von Balthasar von Weymarn, das Sounddesign und die Musik von Jochim-C. Redeker.


Mark Brandis: Der Pandora-Zwischenfall kommt am 24. Juli 2015 offiziell in den Handel.