Mark Brandis: Jede Menge neue Infos und Hörprobe zu "Planetaktion Z" verfügbar


Auch im nächsten Jahr wird es neue Hörspiele der Serie Mark Brandis geben. Allerdings nur noch drei, dann ist Schluss mit den Abenteuern des ehemaligen Testpiloten der VEGA, der inzwischen Vormann der Gesellschaft zur Rettung Raumschiffbrüchiger (GzRR) ist. Jedenfalls, wenn man von dem Prequel Mark Brandis - Raumkadett absieht, das sich ebenfalls noch in Produktion befindet. Nachdem zuvor bereits das Cover präsentiert wurde, hat das Label Folgenreich nun eine ganze Reihe weiterer Informationen und eine Hörprobe zur neuesten Folge Mark Brandis: Planetaktion Z öffentlich gemacht, das am 30. Januar 2015 in den Handel kommt.

Der Klappentext der neuen MB-Folge liest sich so:

2136: Ein Notruf hat den Raumnotrettungskreuzer Florence Nightingale zur Barrakuda geführt. Im leeren Luxuskreuzer entdeckt Vormann Grischa Romen Spuren eines Verbrechens, das er sich nicht erklären kann. Als er zur Erde zurückkehrt, stellt er fest, dass sich das politische Klima der Union inzwischen verändert hat. Bereits ausgerottet geglaubte Fremdenfeindlichkeit ist wieder aufgeflackert, und bald muss der stolze Tzigan um sein Leben fürchten ...

Der Cast des Hörspiels besteht aus:

Cpt. Esko Tuomi: Martin May
Grigori "Grischa" Romen: David Nathan
Lt. Marie Hamilton: Antje von der Ahe
Prolog: Wolf Frass
Lt. Per Dahlsen: Erich Räuker
Gregor Chesterfield: Fabian Kluckert
Präsident Hastings: Georg Matthias
Juan Segovia: Rainer Schmitt
Mark Brandis: Michael Lott
Jacques Rochelle: Rainer Fritzsche
Walter Hildebrand: Oliver Rohrbeck
Prof. Richard Westhoff: Leon Boden
Janosch Adonay: Walèra Kanischtscheff
Alain Ibañez: Daniel Montoya
Ko Ai: Tanja Fornaro
Sven Björnsen: Robert Vogel
Bordsystem CORA: Mira Christine Mühlenhof

sowie Johannes Avenarius, Anja Jaramillo, Thomas Müller, Melanie Pukaß, Jochim C. Redeker, Artur Weimann und Hanna Ziemens.

Folgenreich gibt die Gesamtlaufzeit der Hörspiels mit ca. 78 Minuten an. Hier die Track-Liste inkl. Laufzeiten: 01. Die "Barrakuda" 05:49 02. Die Lebenden und die Toten 03:59 03. Prolog 02:01 04. Vorzeichen eines Nachspiels 08:28 05. Überraschung in Metropolis 11:02 06. Zwei Frauen 12:22 07. Die Flucht 07:52 08. Jagd auf die ATLAS 14 12:09 09. "Wir werden beschossen!" 08:18 10. Chesterfields Sühne 06:03 

Wer sich für eine Hörprobe zu Mark Brandis: Planetaktion Z interessiert, findet sie auf der Website von Folgenreich. Das Hörspiel basiert auf Motiven des gleichnamigen Romans "Planetaktion Z "von Nikolai v. Michalewsky. Das Skirpt stammt von Balthasar von Weymarn, Sounddesign & Musik von Jochim-C. Redeker. Zusammen zeichnen sie auch für Produktion, Regie und Schnitt verantwortlich. Die Gestaltung des Artworks übernahm erneut Alexander Preuss.

Mark Brandis: Planetaktion Z ist eine Produktion von Interplanar für Folgenreich. Ab dem 30. Januar 2015 ist das Hörspiel offiziell im Handel.



Marvel's Agent Carter: Informationen und Videos zur kommenden Serie mit Hayley Atwell


Am 6. Januar 2015 startet beim US-Sender ABC die achtteilige TV-Serie Marvel's Agent Carter. Diese ist im Marvel-Universum angesiedelt, und Haley Atwell nimmt darin ihre Rolle als Peggy Carter wieder auf, die sie schon in dem Film Captain America: The First Avenger verkörpert hatte. Zur Einstimmung auf dieses Serien-Event mal ein Blick darauf, worum es in Agent Carter eigentlich geht und ob sich das Anschauen lohnen könnte.

Es ist 1946 und für die Agentin Peggy Carter (Hayley Atwell) bedeutete das Ende des Zweiten Weltkriegs einen herben Karriereknick. Arbeitete sie während des Krieges noch als Agentin für den Geheimdienst SSR (Strategic Scientific Reserve), bedeutet die Rückkehr der Männer von der Front nun für die junge Frau, dass sie auf einen eintönigen Schreibtischjob abgeschoben wird. Dabei würde sie weiterhin viel lieber ihre Fähigkeiten dazu einsetzen, Übeltäter zur Strecke zu bringen. Auch privat läuft es nicht sonderlich gut, denn Peggy muss immer noch mit den Verlust ihrer großen Liebe klarkommen: Steve Rogers, auch bekannt als Captain America. Peggys Leben nimmt eine Wende, als sich ein alter Bekannter an sie wendet. Es ist Howard Stark, der sich dem Vorwurf ausgesetzt sieht, Massenvernichtungswaffen an jeden zu liefern, der dafür den geforderten Preis bezahlt. Er beauftragt Peggy damit, die wahren Schuldigen zu finden, die Waffen zu entschärfen und Starks guten Ruf wieder herzustellen. Außerdem stellt er ihr seinen Bulter Edwin Jarvis (James D'Arcy) zur Seite, der ihr den Rücken freihalten und bei den Nachforschungen helfen soll. Peggy muss sich jedoch einer Sache absolut im Klaren sein: Sollte sie während dieser Geheimmission gefasst werden, könnte sie wegen Verrats den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen. Oder es könnte sogar noch schlimmer kommen...


Der Sender ABC wirbt für Marvel's Agent Carter u.a. mit diesen Postern:



Zudem wurden im Netz Sneak Peaks, Previews und Clips veröffentlicht. Hier ein paar Beispiele:





Während ich mit Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. irgendwie nicht richtig warm werde, scheint Agent Carter genau mein Ding zu sein. Ich mag die Ära, in der die Serie spielt, und Hayley Atwell gefiel mir schon in Captain America: The First Avenger. Eine leichtfüßige Agenten-Story im klassischen Stil ist irgendwie genau das Richtige, um das neue Jahr einzuläuten.

 Marvel's Agent Carter ist eine Serie von ABC Studios und Marvel Televison. In den Hauptrollen sind Hayley Atwell als Agent Peggy Carter, Chad Michael Murray als SSR-Agent Jack Thompson, Enver Gjokaj als SSR-Agent Daniel Sousa, James D’Arcy als Edwin Jarvis und Shea Whigham als SSR Chief Roger Dooley zu sehen. Geschrieben wurde die Serie von Christopher Markus und Stephen McFeely. Ausführende Produzenten sind Tara Butters, Michele Fazekas, Christopher Markus, Stephen McFeely, Chris Dingess, Kevin Feige, Louis D’Esposito, Alan Fine, Joe Quesada, Stan Lee and Jeph Loeb.

Marvel's Agent Carter geht am 6. Januar 2015 mit zwei Folgen ins Rennen. Die Titel lauten Now is Not the End und Bridge and Tunnel.

Adieu, Roberto Orci! Quo Vadis, Star Trek? - Ein Update zum Thema


Seit vor zehn Tagen zuerst der Branchendienst Deadline und anschließend auch andere Websites darüber brichteten, dass Roberto Orci beim anstehenden Film Star Trek 3 (so der Arbeitstitel) nicht mehr die Regie übernehmen werde, findet im Internet die Diskussion über die möglichen Gründe für diesen Schritt kein Ende mehr. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Paramount bis heute noch keine offizielle Erklärung dazu abgegeben hat. Und natürlich ist wird auch weiterhin intensiv darüber spekuliert, wer wo Orcis Nachfolger werden könnte. Inzwischen hat sich Roberto Orci selbt zu der Angelegenheit zu Wort gemeldet und auch eine angebliche Short-List des Studios für den Regieposten wurde nun publik. Zwei gute Gründe für ein Update zu meinem Artikel über das Thema hier im Blog.

Roberto Orci war früher durchaus nicht abgeneigt, mit Fans über seine Arbeit und das Thema Star Trek online zu diskutieren. Nachdem eine Diskussion mit einigen ST-Anhängern jedoch reichlich aus dem Ruder lief, zog er sich vor ungefähr 15 Monaten aus dem Netz zurück. Doch im Kommentar-Thread zur Meldung über seinen Rückzug vom Regiestuhl bei TrekMovie.com meldete er sich kurzzeitig zu Wort, um einige Punkte anzusprechen (die Post sind zwischen #203 und #211 zu finden). So stellte er klar, dass er weiterhin in das Filmprojekt stark eingebunden sei. Er sei immer noch mit Begeisterung bei Sache und der Film werde rechtzeitig fertig. Zudem zeigte Orci sich überzeugt, dass man den richtigen Regisseur für den Film finden werde. Auch auf die Gerüchte, dass Skript für Star Trek 3 enthalte eine Art von Zeitreise, ging Orci ein, und äußerte sich dahingehend, dass zu keinem Zeitpunkt eine Zeitreise in Erwägung gezogen worden sei.  

Natürlich fehlte es nicht an Stimmen, die Orci umgehend vorwarfen, er hätte sich nicht ausführlich genug zu der Sache geäußert und betreibe Geheimniskrämerei. Aber diese Leute sind wahrscheinlich nur enttäuscht darüber, dass Orci ihnen nicht weiteres Material geliefert hat, mit dem sie ihn weiterhin grundlos attackieren können.

Was die potenzielle Kandidaten für den Posten des Regisseurs von Star Trek 3 betrifft, so berichtet Deadline heute von einer Short-List, die Paramount zusammengestellt haben soll. Auf ihr befinden sich angeblich die Namen Rupert Wyatt (er drehte Planet der Affen: Prevolution), Morten Tyldum (The Imitation Game), Daniel Espinosa (Safe House), Justin Lin (Fast & Furious) und Duncan Jones (Moon).  Letzterer hat jedoch via Twitter schon erklärt, dass er den Job nicht annehmen werde. Er fühle sich zwar geehrt, wolle aber lieber ein eigenes Projekt realisieren. Ansonsten habe er Angst, dass er niemals dazu käme.

Doch auch ohne Jones stehen immer noch eine Reihe interessanter Namen auf dieser Liste, zumal die Regisseure sehr unterschiedliche Stile haben. Paramount und Skydance sind also scheinbar offen dafür, nach zwei Abrams-Lensflare-Filmen neue Wege bei der Inszenierung von Star Trek 3 einzuschlagen. Auf wen die Wahl des Studios schlussendlich fallen dürfte, ist im Moment zwar noch nicht abzusehen, doch lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis es in dieser Personalfrage zu einer Entscheidung kommt.  Vielleicht nennt Paramount dann ja auch endgültig mal einen Termin für Star Trek 3. Zwar nehmen alle an, dass der Film 2016 in den Kinos anläuft, doch eine offizielle Bestätigung dafür gibt es weiterhin nicht.

Jahresrückblick 2014 Teil 1: Mein persönliches Hörspieljahr


Das Jahr 2014 nähert sich mit großen Schritten seinem Abschluss, weshalb es auch wieder Zeit für die obligatorischen Jahresrückblicke ist. Auch ich möchte dieses Mal einen solchen beisteuern. Damit er nicht zu umfangreich ausfällt, teile ich ihn auf drei Artikel auf, wobei es im ersten um meinen persönlichen Blick auf das Hörspieljahr 2014 geht und im zweiten um mein Kinojahr. Zum Abschluss schaue ich dann noch auf die Entwicklung meines Blogs in den letzten 12 Monaten zurück. Die Teile 2 und 3 meines Rückblicks werden in den nächsten Wochen erscheinen. Genaue Termine dafür habe ich noch nicht festgelegt, doch auf der Facebook-Seite meines Blogs weise ich aber immer rechtzeitig darauf hin, wenn die nächsten Rückblicks-Artikel zur Veröffentlichung anstehen. Genug der Vorrede, kommen wir zur Sache. 


Watchmans Hörspieljahr 2014:

Für mich als SF-Fan mit einer großen Affinität für Hörspiele war 2014 nicht zuletzt deshalb ein spannendes Jahr, weil mit Mark Brandis – Raumkadett, Fraktal, Raumschiff Promet und zuletzt Heliosphere 2265 gleich vier neue Serien ins Rennen geschickt wurden. Ich bin mir nicht ganz sicher, wann es das zuletzt einmal gab. Aber es ist bestimmt schon eine Weile her. Zudem wurden bestehende Serien im kommerziellen wie unkommerziellen Bereich weitergeführt und es gab einige Einzelhörspiele und nennenswerte Radioproduktionen, so dass sich mir dieses Jahr das Bild eines doch ziemlich reichhaltigen Angebots bot.

Der Januar brachte mit Mark Brandis: Metropolis-Konvoi den spannenden und auch dramatischen Abschluss eines Zweiteilers, den Folgenreich und Interplanar im Oktober 2013 begonnen hatten. Damals konnte ich noch nicht ahnen, dass ich bis zum Juli auf das nächste MB-Abenteuer würde warten müssen. Als Mark Brandis: Die Zeitspule dann als Doppelfolge schließlich auf den Markt kam, wurde ich für meine Geduld jedoch mit einem Hörspiel belohnt, bei dem von den Machern mal wieder alle Register gezogen wurden. Eigentlich hatte ich mich anschließend darauf eingestellt, im Herbst noch ein weiteres Hörspiel aus dieser Serie erleben zu können, woraus aber aus produktionstechnischen Gründen leider nichts wurde. Veröffentlicht wird Mark Brandis: Planet-Aktion Z stattdessen am 30. Januar 2015.

Nachdem Anfang April die ersten Informationen zu Mark Brandis – Raumkadett durchsickerten, sah ich dem Start dieses Prequels mit großer Spannung entgegen. Ende Mai war es dann soweit: Folgenreich präsentierte mit Mark Brandis - Raumkadett Folge 1: Aufbruch zu den Sternen und Folge 2: Verloren imAll zum Einstand gleich einen Doppelpack, der sich in der Tat hören lassen konnte. Natürlich musste ich mich als langjähriger Hörer der Originalserie erst an die neuen Gegebenheiten und die Sprecher gewöhnen, doch dies gelang relativ zügig. Im August schoss man dann Folge 3: Tatort Astronautenschule nach und im November die Folge 4: Hinter den Linien. In diesem Jahr zeigte die Formkurve dieser Serie von Release zu Release deutlich nach oben, was hoffentlich auch 2015 so bleiben wird. Raumkadett ist eine schöne Ergänzung zu Mark Brandis und trotz des jugendlichen Protagonisten mit Sicherheit kein Kinderkram. Einen Ersatz für die Originalserie wird dieses Prequel für mich aber wohl niemals darstellen. Gute Unterhaltung bietet sie aber auf jeden Fall.

Dass man das Thema Raumfahrt auch anders als im herkömmlichen Sinne interpretieren kann, stellte Gigaphon ab Mitte Juni mit seiner neuen Serie Fraktal unter Beweis. In der Eröffnungsfolge Fraktal 1: Verloren im Mikrokosmos starten die Protagonisten mit der Skyclad zu einer Reise in den Fraktalraum - einem Universum, dem es an Wundern und Gefahren absolut nicht mangelt. Im Oktober ging es dann mit Fraktal 2: Sternenstaub weiter. Die Serie ist von der Sprecherseite her gut besetzt und die Soundkulisse hinterließ einen durchweg wertigen Eindruck. Vom Plot her gefiel mir Folge 1 etwas besser als die Fortsetzung, doch die Serie ist noch zu jung, um jetzt schon ein belastbares Urteil fällen zu können. Grundsätzlich ist Fraktal aber unbestritten auf einem richtigen Weg, den die Serie hoffentlich auch 2015 so weitergehen wird. Und eines muss man Fraktal unbedingt hoch anrechnen: Hier wird eine Geschichte erzählt, die originär fürs Hörspiel geschrieben wurde. Inzwischen ist das ja leider eine Seltenheit geworden.

Vom Fleck einen richtig starken Eindruck hinterließ Ende November auch die Pilotfolge der neuen Serie Heliosphere 2265. Für die Vertonung seiner Romane wurde von Greenlight Press die Mark-Brandis-Schmiede Interplanar beauftragt, und schon mit Heliosphere 2265 Folge 1: Das dunkle Fragment konnte sich diese Serie in meiner Gunst ganz weit oben platzieren. Eine absolut namhafte Besetzung, ein knackig-spannendes Skript, tolle Sounds und ein stimmiger Soundtrack lassen für mich nur ein Fazit zu: So hat eine Space Opera gefälligst zu klingen! Die nächsten beiden Folgen befinden sich für 2015 schon in der Vorbereitung und ich kann es wirklich kaum erwarten, sie zu Gehör gebracht zu bekommen.

Neben Serien standen dieses Jahr aber auch wieder eine Reihe von Einzelhörspielen auf meinem Programm. Das Unterwasserabenteuer Hydrophobia kannte ich schon als Hörspielprojekt-Produktion aus der freien Szene, doch diese kommerzielle Neuauflage vom Ohrenkneifer ist in quasi allen Belangen weit überlegen. Bis dahin kannte ich keine Veröffentlichungen dieses Labels, doch Hydrophobia sprach mich derart an, dass ich mir im Laufe des Jahres auch noch dessen Krimi South of Market und den Western-Thriller Blutige Fährten anhörte. Ebenfalls zwei starke Hörspiele. Steampunk stand 2014 in Form von Marco Ansings Die letzte Instanz auf dem Zettel. Ursprünglich als sog. Live-Hörspiel konzipiert, machte auch die reine Audio-Version viel Spaß. BBC 4 legte ein zweite Staffel seiner Dangerous Visions vor, wodurch ich in den Genuss einer zweiteiligen Adaption von Philip K. Dicks Do Androids Dream of Electic Sheep? kam. Außerdem brachte man zudem Vertonungen der Erzählungen The Martian Chronicles und The Illustrated Man meines Lieblingsautors Ray Bradbury. Was Radiohörspiele angeht, kennen sich die Briten wirklich aus.

In den letzten Jahren war ich der freien Hörspielszene regelrecht für ihr Engagement dankbar, denn durch ihre Produktionen konnte ich den Mangel an brauchbaren kommerziellen Alternativen mehr als ausgleichen. 2014 war es eher andersrum: Durch die zahlreichen neuen Profit-Serien fiel mir gar nicht so sehr auf, dass die Non-Profits in Sachen SF-Hörspiele nicht viel zu bieten hatten. Bei der Speerspitze Rick Future wurde das Projekt der Second Editions der Folgen der ersten Staffel nahezu zu Abschluss gebracht, denn Rick Future 5 (SE): Roter Sand und Folge 6 (SE): Kampf der Brüder kamen zur Veröffentlichung. Nun fehlt nur noch Folge 7 (SE): Die fünfte Prüfung. Mit etwas Glück wird es bis zum Jahresende noch etwas mit der VÖ. Einen Termin will Serienerfinder Sven Matthias nach Möglichkeit demnächst nennen. Bislang schafften es die Blackdays jedes Jahr, eine neue Episode ihrer Zeitreise-Saga TimeShift vorzulegen. Und auch dieses Jahr war dies wieder so. TimeShift 6: Vigil by the Body kam Ende November raus und wird demnächst von mir rezensiert. Ich freue mich schon auf dieses Hörspiel. Das war es dann aber auch schon mit den freien SF-Produktionen. Eher dem Genre Mystery/Grusel zuzuordnen ist die Reihe Scary Stories von Frank Hammerschmidt, deren Folge 6: Das Wäldchen und Folge 7: Der Krähen-Acker dieses Jahr bei Soundtales Productions erschienen. Zwei gelungene Kurzhörspiele, auf die ich unter dem Vorzeichen "Blick über den Tellerrand" auch hier im Blog zu sprechen kam. 


Fazit & Ausblick:

Sowohl in quantitativer wie auch qualitativer Hinsicht war 2014 für mich ein gutes Hörspieljahr. Die bestehenden Serien wurden auf hohem Niveau weitergeführt und die Neustarts konnten meine Erwartungen durchaus erfüllen, die ich in sie gesetzt hatte. Und da für Anfang März 2015 mit Perry Rhodan bereits der Auftakt einer weiteren Serie angekündigt wurde, habe ich mittlerweile sogar die leise Hoffnung, 2014 könnte vielleicht den Beginn eines Trends im Hörspielmarkt hin zu wieder mehr Science-Fiction markiert haben. So sehr mich das freuen würde, so darf man dennoch die Augen nicht davor verschließen, dass dieser Trend (wenn es sich denn überhaupt um einen handelt) noch ein zartes Pflänzchen ist, das von den unbarmherzigen Kräften des Marktes auch schnell wieder zertreten werden kann. So läuft Mark Brandis 2015 definitiv aus. Drei Folgen gibt es noch, dann ist – wahrscheinlich im Juli - unwiderruflich Schluss. Und von Mark Brandis: Raumkadett wurden von Folgenreich zunächst einmal sechs Folgen bestellt, von denen die letzte im Mai vorliegen dürfte. Wie und ob es dann weitergeht, ist im Moment noch völlig unklar. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Folgenreich inzwischen in Sachen Hörspiele eine Exit-Strategie verfolgt. 

Auf der positiven Seite: Fraktal dürfte uns wohl auch im nächsten Jahr erst einmal erhalten bleiben, denn Gigaphon hat die erste Staffel auf 6 bis 8 Folgen angelegt. Und wenn das überaus wohlwollende Feedback der Hörspielfans sich auch in entsprechende Abverkäufe übersetzt, muss man sich über die Zukunft von Heliosphere 2265 derzeit ohnehin keine Gedanken machen. Ob die Zahlen auch im Falle von Raumschiff Promet stimmen, weiß nur das Label Winterzeit. Ich habe die ersten Folgen dieser Serie noch nicht gehört, nehme jedoch wahr, dass die Ansichten zum Teil recht weit auseinandergehen. Zur Figur Perry Rhodan konnte ich bisher nie einen rechten Bezug herstellen, doch einer hochwertig umgesetzten Hörspielserie mit diesem Protagonisten würde ich mich dennoch nicht verschließen. Andererseits will Zaubermond die 10 Folgen der ersten Staffel im monatlichen Rhythmus abhandeln, was durchaus schon eine Menge Holz ist. Sieht mir aktuell nach einem klassischen Fall von "Schauen wir mal..." aus. Ansonsten hoffe ich darauf, dass die freie Szene und das Radio für mich auch in den kommenden 12 Monaten wieder einige interessante Sachen bereit halten werden und vielleicht noch die eine oder andere neue kommerzielle Serie hinzukommt. Wenn dem so wäre, dann dürfte auch 2015 für mich ein wirklich schönes Hörspieljahr werden. 

 

SF im Fernsehen: "Continuum" bekommt vierte Staffel / DC-Adaptionen "Titans" und "Krypton" sind auf dem Weg


Continuum erhält finale vierte Staffel im Kurzformat:

Inzwischen ist es für Fans der SF leider zur Gewohnheit geworden, nach jeder Saison um die Verlängerung ihrer Lieblingsserien bangen zu müssen. So ging es nach der dritten Staffel auch den Anhängern von Continuum - einer SF-Serie des kanadischen Senders Showtime, die in den USA bei Syfy eine Heimat finden konnte. Im deutschen Free-TV war die erste Staffel im letzten Jahr bei Vox zu sehen (siehe Bericht). Nun herrscht Klarheit über die Zukunft der Serie. Und die Fans dürften froh und ernüchtert zugleich sein.


Wie u.a. Deadline meldet, wird es vierte Staffel von Contiuum geben, die jedoch nur aus 6 Folgen bestehen soll. Die erste Staffel hatte dagegen einen Umfang von 10 Episoden und die beiden nächsten anschießenden Staffeln kamen mit jeweils 13 Folgen daher. Es wird also ein kurzes Wiedersehen mit Rachel Nichols, die in Continuum die Hauptrolle verköpert. Sie spielt Kiera Cameron, eine Polizistin aus dem Jahre 2077, die in userer Gegenwart Verbrecher jagt, die sich aus Kieras Ära in die unsere via Zeitsprung abgesetzt haben. Neben Nichols sind auch noch Victor Webster und Erik Knudsen mit von der Partie.


Comicserien: "Teen Titans" und "Krypton" auf dem Weg ins Fernsehen

Der Strom an potenziellen neuen TV-Serien, die auf Heften aus dem Hause DC Comics basieren, reißt offenbar gar nicht mehr ab. Gotham, The Flash, Arrow und Constantine sind bereits auf Sendung bei Fox, CW und NBC und für CBS entwickelt Warner Bros. TV inzwischen Supergirl. Doch nicht nur die großen Networks wollen DC-Superhelden zeigen, sondern auch die Kabelkanäle entwickeln immer mehr Interesse. In diesem Zusammenhang gibt es zwei neue Meldungen.

So bestätigte Geoff Johns, der Chief Creative Officer von DC Entertainment, via Twitter, dass die Dreharbeiten des Pilotfilms zur geplanten Serie Titans im nächsten Jahr definitiv stattfinden werden. Außerdem deutete er an, dass die Zuschauer die Figur Nightwing (der erwachsene Robin aus dem Batman-Universum) in der Serie zu sehen sein wird. Damit verdichtet sich der Eindruck, dass für Titans speziell auf die Teen-Titans-Comics von Marv Wolfman und George Pérez Bezug genommen werden soll, in denen eben Nightwing eine große Rolle spielte. Zudem auch die Charaktere Starfire und Raven. Der Pilotfilm zu Titans wird im Auftrag von TNT gedreht - jenem Sender, bei dem u.a. auch das Invasionsdrama Falling Skies zu sehen ist.

Immer wieder hat Syfy in der Vergangenheit mit Superhelden aus dem DC-Universum geliebäugelt. So unter anderem mit Booster Gold. Doch konnte man sich schlussendlich nie zur Bestellung einer Serie entschließen. Nun unternimmt man einen neuen Anlauf, der vor dem Hintergrund der Superhero-Mania im US-Fernsehen sogar klappen könnte. Von Hollywood Reporter kommt die Meldung, dass Syfy David S. Goyer damit beauftragt hat, eine Serie mit dem Titel Krypton zu entwickeln. So heißt bekanntlich Supermans Heimatplanet und dort soll die Serie auch spielen. Im Zentrum des Plots steht jedoch nicht der Mann aus Stahl, sondern dessen Großvater. Der Plot ist zeitlich also mehrere Jahrzehnte vor der Zerstörung des Planeten angesiedelt. Ian Goldberg, Autor der Serie Once Upon a Time, soll zusammen mit Goyer das Drehbuch für den Piloten schreiben. Für das Konzept von Krypton hat man sich sicherlich von dem der Serie Gotham inspirieren lassen, was jedoch nicht pauschal negativ zu werten ist. Solche Prequels können durchaus ihren Reiz haben. Das Projekt befindet sich jedoch in einer solch frühen Phase, dass abzuwarten bleibt, was aus der Angelegenheit überhaupt wird.

Adieu, Roberto Orci! Quo Vadis, Star Trek?


Wann denn nun der dritte Star-Trek-Film der neuen Ära, die J.J. Abrams mit Star Trek im Jahre 2009 eingeläutete hatte, definitiv in die Kinos kommt, ist weiterhin nicht offiziell geklärt. Viele Beobachter gehen jedoch davon aus, dass es 2016 soweit sein wird, denn dann feiert das Franchise seinen 50. Geburtstag. Eines scheint jedoch neuerdings festzustehen: Roberto Orci, den Paramount bislang als Regisseur auserkoren hatte, wird diesen Film nicht inszenieren. Der Branchendienst Deadline brachte diese Neuigkeit am Freitag exklusiv, und seitdem haben auch andere Websites wie Entertainment Weekly, Coming Soon und Blastr dieses Thema aufgegriffen. Wenngleich ich im weiteren Verlauf dieses Artikels davon ausgehe, dass diese Information den Tatsachen entspricht, so muss ich dennoch eines vorab betonen: Dass Orci Star Trek 3 (oder 13, ganz nach Lesart) nicht machen wird, wurde bisher von Paramount nicht bestätigt. Es könnte also grundsätzlich durchaus so sein, dass sich die ganze Angelegenheit als Ente herausstellt. Ein gewisses Maß an Vorsicht ist also geboten.

Orci schien nach dem Abgang von J.J. Abrams Richtung Star Wars einerseits als ein logischer Nachfolger für den Regiestuhl. Denn zusammen mit Alex Kurtzman hatte er nicht nur die Drehbücher zu Star Trek und Star Trek Into Darkness geschrieben, sondern zeichnet zusammen mit Patrick McKay und J.D. Payne auch für das Skript zu Star Trek 3 (Arbeitstitel!) verantwortlich. Es dürfte also kaum jemanden geben, der sich im "Abrams-Verse" so gut auskennt, wie Orci es tut. Andererseits kann man aber eine wichtige Tatsache nicht wegdiskutieren: Vorausgesetzt, Paramount macht den nächsten Stra-Trek-Streifen tatsächlich zum Jubiläumsfilm, dann handelt es sich um ein Projekt mit einem enormen Prestigewert. Und Orci ist nun einmal jemand, der in Sachen Regie schlicht und ergreifend keinerlei Erfahrung besitzt, denn dieser Film wäre sein erster gewesen! Natürlich lassen sich einige Beispiele für richtig gelungene Debütfilme finden, aber wir reden im Bezug auf den nächsten Star Trek ja von einer Big-Budget-Produktion, und da wird die Zahl der Beispiele schon deutlich geringer. Star Trek Into Darkness kostete ca. 190 Mio. Dollar (plus Werbekosten) und Star Trek 3 dürfte kaum billiger werden - eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Ein solches Projekt - zumal mit ordentlich Prestige verbunden -  in die Hände eines Newcomers zu legen, war schon sehr mutig von Paramount. Es würde daher nicht verwundern, wenn sich am Ende herausstellen würde, das Studio habe im Bezug auf das Vertrauen in Orcis Regiefähigkeiten einfach kalte Füße bekommen. Nachvollziehbar wäre es auf jeden Fall.

Trotz des "Abschieds" von Roberto Orci gäbe grundsätzlich erst einmal keinen Grund, sich über den weiteren Verlauf der Pre-Production zu Star Trek 3 Sorgen zu machen, denn wie Marvel Studios im Falle von Ant-Man bewiesen hat, ist selbst ein kurzfristiger Austausch eines Regisseurs machbar, wenn produktionsseitig ansonsten alles im grünen Bereich ist. Wie Badass Digest meldet, soll dem aber im Bezug auf Star Trek 3 nicht so sein. Die Website schreibt, dass Orci gefeuert wurde, weil es erhebliche Schwierigkeiten mit seinem Drehbuch geben soll. Angeblich soll dessen Plot davon handeln, dass die Föderation, die Vulkanier und eine neue Alien-Rasse hinter einer Art Zeitmaschine her sind, mit der insbesondere die Vulkanier die Zerstörung ihrer Heimatwelt ungeschehen machen wollen. Die Story hätte es angeblich ermöglicht, dass Chris Pine und William Shatner zusammen auf der Leinwand zu sehen gewesen wären. In gewisser Hinsicht hätte der dritte Star-Trek-Film also eine Art Reboot im Hinblick auf die ersten beiden Filme bedeutet. Über die Ausrichtung des Skripts soll es zwischen Orci und Paramount zu einem Streit gekommen sein, in dessen Verlauf das Studio die Pre-Production gestoppt und darum die Set-Designer angeblich nach Hause geschickt wurden.  Badass Digest spekuliert nun darüber, ob das Drehbuch von Orci möglicherweise der Vergangenheit angehört. Andere Branchendienste haben von diesen Problemen jedoch keine Kenntnis und gehen weiterhin davon aus, dass Star Trek 3 mit dem vorgesehenen Drehbuch realisiert wird. Aber nun eben von einem anderen Regisseur.

Wer dies sein könnte, darüber gibt es nun ebenfalls viele Vermutungen. Deadline will gehört haben, das Edgar Wright, der ehemals Ant-Man inszenieren sollte, auf einer recht kurzen Liste von Kandidaten stehen soll, die von Paramount zusammengestellt wurde. Entertainment Weekly spielt gleich eine ganze Reihe möglicher Regisseure durch, die von Edgar Wright bis Jonathan Glazer reicht, dessen SF-Film Under the Skin mit Scarlett Johansson es leider nicht in die deutschen Kinos schaffte. In den nächsten Tagen (und vielleicht sogar Wochen) werden sicherlich noch viele Namen genannt werden. Es sei den, Paramount kommt schnell zu einer Entscheidung und kann die Verhandlungen mit dem jeweiligen Auserkorenen zügig abschließen. 

Quo Vadis, Star Trek? Der nächste Film wird mit Sicherheit kommen. Wenn nicht 2016, dann eben ein Jahr später. Aber ich bin ziemlich sicher, dass er im Jubiläumsjahr erscheinen wird. Daran ändert auch die Entlassung (wenn er denn wirklich gefeuert wurde) von Orci nichts. Was die Infos von Badass Digest angeht, so sollte man durchaus vorsichtig sein. Wie gesagt: Kein anderer Brachendienst erwähnt im Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen irgendwelche Skript-Probleme. Eher ist sogar das Gegenteil der Fall. Gut möglich, dass an diesem Punkt gar nichts dran ist. Unterm Strich halte ich es für eine richtige Entscheidung, die Regie von Star Trek 3 einem Mann oder einer Frau mit Erfahrung zu übertragen. Der Film ist für das Franchise einfach zu wichtig und zu teuer, um irgendwelche Risiken eingehen zu können. Ich bin sicher, dass Paramount jemanden finden wird, der dem Job eher gewachsen ist, als Orci es  - bei allem Respekt gegenüber seiner Person  - wohl gewesen wäre.

Hinweis in eigener Sache: Ein Anschlussartikel von mir zum Thema findet sich hier.

Arnie ist zurück: Erster Trailer zu "Terminator: Genisys" veröffentlicht



Der Film Terminator aus dem Jahre 1984 machte aus Arnold Schwarzenegger einen Superstar und ebnete auch Regisseur James Cameron den Weg zu einer sehr erfolgreichen Karriere in Hollywood. 1990 entstand dann das Sequel Terminator 2 - Tag der Abrechnung, welches in Sachen Spezialeffekte neue Mäßstäbe setzte. Die Fortsetzungen Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (2003) und Terminator: Die Erlösung (2009) konnten die Fans jedoch niemals so richtig überzeugen. Der TV-Serie Terminator: The Sarah Chronicles gelang dies etwas besser, doch wurde sie nach zwei Staffeln vom Sender Fox abgesetzt.

Mittlerweile hat sich das Studio Paramount die Rechte an dem Franchise gesichert. Nächstes Jahr will man im Kino einen Neuaufang wagen, für den man auch Arnold Schwarzenegger zurückgeholt hat, der in Terminator: Die Erlösung nicht mit von der Partie war. Zu Terminator: Genisys, so der Titel des Films, gibt es nun einen ersten Trailer.

Hier ist er:


Wer die bisherigen Terminator-Filme kennt, dem dürften eine Reihe von Sequenzen irgendwie vertraut vorkommen. Und dies scheint auch der Trick zu sein, mit dem in diesem Film gearbeitet wird: Die Macher bieten eine alternative Version der Ereignisse an, welche die Fans schon aus den vorangegangenen Streifen kennen. So erzeugt man beim Zuschauer ein Gefühl der Vertrautheit, kann aber jede Menge Veränderungen und neue Wendungen einbauen. Das Konzept könnte durchaus aufgehen. Die Effekte machen einen sauberen Eindruck, Arnold scheint immer noch gut in Form zu sein und wenn die bekannte Titelmelodie ertönt, ist die Sache ohnehin geritzt. Über die Szene mit dem sich überschlagenden Schulbus muss man nicht diskutieren, denn es ist ein Terminator-Film und da gehört so etwas einfach mit zum Inventar. Insgesamt ein schöner erster Trailer, der neugierig auf weitere Trailer und nicht zuletzt den Film selbst macht.

 Arnold Schwarzenegger, Jason Clarke, Emilia Clarke, Jai Courtney, J.K. Simmons, Dayo Okeniyi, Byung Hun Lee und Matt Smith spielen in diesem fünften Film der Terminator-Reihe die Hauptrollen. Inszeniert wurde die Materialschlacht von Alan Taylor, der auch schon bei Thor: The Dark World auf dem Regiestuhl saß. Das Drehbuch stammt von Laeta Kalogridis und Patrick Lussier. Nach den Planungen von Paramount soll Terminator: Genisys den Auftakt für eine Trilogie bilden.

Terminator: Genisys läuft nach aktuellem Stand ab dem 9. Juli 2015 in den deutschen Kinos.

SF-Film-News: Sequel zu "Source Code" nimmt Hürde / Trailer zu "Vice" ist online


Regisseurin für "Source Code 2" steht fest:

Der Film Source Code von Duncan Jones erwies sich im Jahre 2011 als äußerst profitabel, denn er spielte bei einem Budget von gerade einmal ca. 30 Mio. Dollar weltweit an den Kinokassen ungefähr 200 Mio. Dollar wieder ein. Schnell kamen deshalb Gerüchte über ein geplantes Sequel auf. Und anschließend hieß es, der Film könne die Basis für eine TV-Serie werden (ich berichtete damals). Doch zu beidem kam es erst einmal nicht. Nun kommt wieder Bewegung in die Sache, denn Variety hat erfahren, dass die Planungen für eine Fortsetzungen eine wichtige Hürde genommen haben.

Wie der Brachendienst meldet, wurde Anna Foerster als Regisseurin für Source Code 2 unter Vertrag genommen. Außerdem wird Ben Ripley, der schon das Drehbuch für den ersten Film schrieb, auch das Skript für Teil 2 beisteuern. Auf Produzentenseite herrscht ebenfalls Kontinuität, denn Mark Gordon ist wieder an Bord und Vendrome Pictures wird das Projekt finanzieren. Zu den Credits von Anna Foerster gehört unter anderem die Serie Outlander, die in den USA bei Starz zu sehen ist. Sie ist zudem eine langjährige Mitarbeiterin von Roland Emmerich.

Im 2011er Source Code verkörperte Jake Gyllenhaal den Soldaten Colter Stevens, der im Körper eines Fremden aufwacht. Ihm bleiben acht Minuten, ehe in einem Zug auf dem Weg nach Chicago eine Bombe detoniert. Diese Mission ist ein Experiment, und Stevens ist der Proband. Er soll nach Hinweisen suchen, mit der die Identität des Bombenlegers enthüllt werden kann. Was man Stevens jedoch nicht gesagt hat: Das Experiment wiederholt sich so lange, bis er seine Mission erfüllt hat. Und so stirbt Stevens immer und immer wieder...

Neben Jake Gyllenhaal waren seinerzeit auch noch Vera Farmiga, Michelle Monaghan und Jeffrey Wright mit von der Partie. Wer bei der Fortsetzung auf der Besetzungsliste stehen wird, ist noch nicht bekannt. Gleiches gilt für den Termin, an dem Source Code 2 in die Kinos kommen soll.


Erster Trailer zu "Vice" erschienen:

Bruce Willis ist mittlerweile in die Jahre gekommen, doch er ist weiterhin an der Kinofront aktiv. Im Januar 2015 ist er neben Thomas Jane und Ambyr Childers in dem neuen SF-Streifen Vice zu sehen, zu dem es jetzt einen Trailer gibt.

Hier ist er:


Es gibt sie also auch weiterhin: Diese Filme, deren Plots aus Versatzstücken diverser anderer Streifen bestehen. Andre Fabrizio und Jeremy Passmore haben für ihren Streifen einfach mal die Grundidee von Westworld geklaut, eine Prise Blade Runner eingestreut und das Ganze dann von Brian Miller in der Ästhetik von CSI: Miami abfilmen lassen. Wären Willis und Jane nicht als Schauspieler an der Sache beteiligt, man würde diesen Film wohl überhaupt nicht wahrnehmen. Dass er noch keinen deutschen Starttermin hat, ist angesichts des dürftigen Trailers irgendwie überhaupt nicht schade. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Vice bei uns direkt auf DVD/BD herauskäme.

Comicverfilmungen: Warner enthüllt Cast von "Suicide Squad" / Fox präsentiert Kurzbeschreibung von "Fantastic Four"


Mitte November erörterte ich in einem Artikel hier im Blog die Perspektiven in Sachen Comicverfilmung für die nächsten Jahre. Aus zwei Gründen gehe ich heute noch einmal auf das Thema ein. Einerseits hat Warner Bros. den Cast von Suicide Squad bekannt gegeben. Und andererseits wurde von Fox die offizielle Kurzbeschreibung von Fantastic Four veröffentlicht.


Warner enthüllt Cast von "Suicide Squad":

Zu den Comicadaptionen, die Wrner Bros. und DC Entertainment in den kommenden Jahren in die Kinos bringen wollen, gehört auch der Film Suicide Squad. Da dieser Comic bei weitem nicht so prominent ist, wie beispielsweise Superman, Batman oder Wonder Woman, konnte man den Eindruck haben, es handle sich vielleicht um ein Projekt für die zweite Reihe. Also nicht unbedingt vergleichbar mit Batman v Superman: Dawn of Justice oder den Justice-League-Filmen, die ja auf Blockbuster programmiert werden. Wie sich zeigt, sieht Warner die Sache aber offenbar komplett anders. Denn nur so lässt sich der Cast von Suicide Squad erklären, den das Studio nun präsentiert hat. Dieser strotzt nämlich vor großen Namen.

Wie Coming Soon meldet, wird Will Smith als Deadshot zu sehen sein, Tom Hardy (The Dark Knight Rises, Mad Max: Fury Road) als Rick Flagg, Margot Robbie (The Wolf of Wall Street) als Harley Quinn, Oscar-Gewinner Jared Leto (Dallas Buyers Club) als der Joker, Jai Courtney (Divergent) als Boomerang und Cara Delevingne (Anna Karenina) als Enchantress. Zudem will Variety erfahren haben, dass möglicherweise auch Jesse Eisenberg, der in Batman v Superman Lex Luthor verkörpert, in dieser Rolle in Suicide Squad auftauchen könnte. Die Rolle der Amanda Waller, von der die Truppe ihre Befehle bekommt, ist hingegen noch unbesetzt. Im Gespräch für den Job sind Viola Davis, Octavia Spencer und Oprah Winfrey. Letztere soll die Wunschkandidatin des Studios sein.

Der Comic Suicide Squad erschien erstmals 1959. Er erzählt von den Abenteuern ehemaliger Superschurken, die eine Chance auf Bewährung erhalten. Dafür muss das Team Operationen ausführen, die man mit gutem Gewissen als Selbstmordmissionen bezeichnen könnte. David Ayer wird bei dem Film die Regie übernehmen und schreibt auch das Skript. Die Dreharbeiten sollen zwischen April und September 2015 in Toronto stattfinden. 

In den USA kommt Suicide Squad dann am 5. August 2016 in die Kinos.


Fox veröffentlicht offizielle Beschreibung von "Fantastic Four": 

Im August 2015 kehrt mit Fantastic Four eines der bekanntesten Superhelden-Teams in den USA auf die Leinwand zurück. Wenn man manchen deutschen Websites glauben schenken darf, dann ist es bei uns schon Mitte Juni soweit. Aus dem Hause Marvel stammend, wird dieser Comic jedoch von 20th Century Fox umgesetzt, da das Studio seit längerer Zeit die Verfilmungsrechte besitzt. Auf dieser Lizenz basierten auch die die bisherigen zwei FF-Filme aus den Jahren 2005 und 2007. Für den neuen Streifen wurde dem Franchise ein Reboot verordnet, die Hauptrollen also neu vergeben. Miles Teller, Kate Mara, Michael B. Jordan und Jamie Bell werden es dieses Mal sein, die als Reed Richards, Sue Storm, Johnny Storm und Ben Grimm in Aktion treten. Die Regie des Films liegt in den Händen von Josh Trank.

Nun hat Fox in einer Presseerklärung (aus welcher Coming Soon zitiert) die Prämisse des Films näher beschrieben. Demnach erzählt Fantastic Four von vier jungen Außenseitern, die in ein alternastives und gefährliches Universum teleportiert werden. Durch den Prozess wird die Physis der vier Protagonisten und damit ihr weiteres Leben massiv verändert, denn sie erlangen besondere Fähigkeiten, die sie erst einmal in den Griff bekommen müssen. Und sie müssen zusammenarbeiten, um die Erde vor einem früheren Freund zu beschützen, der sich nun als Feind entpuppt.

Dieser Feind, soviel steht bereits fest, ist kein Geringerer als Doctor Doom, der von Toby Kebbell gespielt wird. Soweit es die Prämisse angeht, folgt man im Großen und Ganzen den bekannten Wegen. Die Art, wie die Helden an ihre Kräfte gelangen, wurde zwar modifiziert, doch es werden schlussendlich die selben Fähigkeiten wie in den Comics und den vorangegangenen Filmen sein.

So langsam wird es sicherlich Zeit für einen ersten Trailer oder zumindest Teaser zu Fantastic Four. Wenn wir dieses Material zu Gesicht bekommen haben, werden wir uns ein besseres Bild von dem Film machen können. Jene Bilder von den Dreharbeiten, die vor einiger Zeit (wahrscheinlich in unfairer Absicht) geleakt wurden, besaßen ja keinerlei Aussagekraft, da noch jede Menge an CGIs den real gefilmten Aufnahmen hinzugefügt wird. Hoffentlich lässt uns Fox nicht mehr allzu lange warten.

Rant: Von blutenden Herzen und Geheimprojekten


Ehe ich in medias res gehe, möchte ich zunächst ein Geständnis ablegen: Ich mag Facebook! Von manchen wird dieser Dienst ja heftig kritisiert (teilweise auch begründet) oder sogar verteufelt. Für mich als Blogger ist Facebook hingegen eine tolle Sache, denn es hat mir geholfen, meinen Blog bekannter zu machen. Dank FB kann ich die Kunde über neue Artikel optimal verbreiten und mit Lesern unkompliziert kommunizieren. Und nicht zuletzt haben sich via Facebook in den letzten Jahren eine ganze Reihe interessanter Kontakte ergeben. Kurzum: Ich will Facebook (Link zum meiner FB-Seite) inzwischen wirklich nicht mehr missen.

Nachdem dies gesagt ist, komme ich nun endlich zum eigentlichen Kern. Ich poste bei FB nicht nur selbst Einträge, sondern schaue natürlich auch, was andere Leute da so schreiben. Und dabei sind mir in der letzten Zeit zwei Dinge aufgefallen, die ich mittlerweile schlicht nicht mehr lesen will, weil sie mich einfach nur noch aufregen.

Da wären zum einen die "Geheimprojekt-Posts". Die lauten in etwa so: "Ich hatte heute ein total wichtiges Treffen mit total wichtigen Leuten für ein total wichtiges Geheimprojekt, an dem ich arbeite. Das Treffen war toll und es haben sich total wichtige Dinge für das Geheimprojekt ergeben. Ich würde euch gerne mehr über die Sache erzählen, aber das geht im Moment noch nicht, weil das Projekt noch total geheim ist. Ich denke, ihr habt dafür Verständnis *Smiley*. Seid gespannt..."

Scheiße, nein, ich habe dafür kein Verständnis! Und ich bin auch nicht gespannt! Warum sollte ich es sein? Warum sollte ich irgendeinen Geheimniskrämer auch noch dafür belohnen, dass er/sie mir wertvolle Zeit stiehlt, nur um mir zu erzählen, dass sie/er eigentlich überhaupt nichts zu sagen hat? Was nützt mir diese Nicht-Information, dass es da irgendein geheimes Projekt gibt, von dem ich außer seiner Existenz noch nichts wissen darf? Gar nichts! "Ich weiß etwas, was Du nicht weißt" ist ein Spiel für Kleinkinder oder vielleicht noch Grundschüler. Aber unter Erwachsenen ist solch ein Verhalten meiner Meinung nach einfach nur Ausdruck einer geradezu infantilen Egozentrik. Wie käme es wohl bei euch als meinen Lesern an, wenn ich folgenden Text online bringen würde: "Es gibt da diesen Film, dessen Titel ich euch aber nicht nennen darf. Und er ist mit Schauspielern besetzt, deren Namen zu enthüllen mir aber noch nicht möglich ist. Er hat einen wirklich interessanten Plot, doch aktuell kann ich nicht über ihn zu sprechen. Und natürlich habe ich auch eine Meinung zu dem Film. Doch die ist noch geheim. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis, dass ich nicht genauer werden kann. Seid gespannt. *Smiley*" Ein gewisser Teil von euch würde sich vielleicht denken, dass ich mir einen Spaß erlaube. Der überwiegende Teil käme sich aber wahrscheinlich verarscht vor. Und dies völlig zu Recht. Solche Geheimniskrämer-Posts sind nicht nur überflüssig, sondern erzeugen einfach nur Frust und schlechte Laune. Aber offenbar ist dies den Leuten, die solch einen Blödsinn verzapfen, schlichtweg egal.

Das andere, was ich nicht mehr lesen will, sind Posts, in denen das Wort "Herzblut" vorkommt. "Das ist mein neues Herzblut-Projekt", "Da wurde wirklich Herzblut reingesteckt", "Der Roman wurde mit Herzblut geschrieben", "Dieses Hörspiel ist eine Herzblut-Produktion" usw. Man kommt sich langsam vor wie in einem Splatter-Film. Oder wie auf einem überfüllten Marktplatz, auf dem vor wenigen Sekunden ein Sprengsatz detoniert ist: Überall trieft es nur so vor Blut. Nun ist die Herzblut-Redewendung nicht neu, denn es gab das Wort "Herzeblut" auch schon im Mittelhochdeutschen. Doch im Moment wird dieser Begriff einfach derart inflationär verwendet, dass er mir zu den Ohren rauskommt. Natürlich darf jeder gerne betonen, wie wichtig ihm oder ihr ein Projekt ist. Doch muss man dafür ausgerechnet diese ausgeleierte Phrase verwenden? Und überhaupt: Ich möchte einmal den Kreativen erleben, der vor der Veröffentlichung eines neuen Werkes sagt: "Das Ding ist mir eigentlich völlig egal. Ich habe da einfach nur der Kohle wegen irgendeinen Plot hingerotzt, und der Verlag/das Label  war tatsächlich so dumm, das Manuskript auch noch abzunehmen." Aber so viel Ehrlichkeit ist nun einmal schlecht fürs Geschäft. Da sagt man dann doch lieber, man habe Herzblut in die Sache gesteckt. Hoffentlich bedenken alle diese Herzblut-Spender, dass mit Blutverlust und Verletzungen am Herzen nicht zu spaßen ist. Im Gegenteil, es besteht durchaus Lebensgefahr, wenn man es übertreibt mit dem Abzapfen von Herzblut. Wir wollen ja nicht, dass sich jemand für seine/ihre Kunst umbringt. Dann müsste nämlich jemand kommen, der das ganze Herzblut aufwischt, das da vergossen wurde. Ein Job, um den einen niemand beneidet.

Also, Leute: Bleibt mit den Skalpellen von eurem Herzen und den Arterien weg. Und schreibt nicht immer solche pseudo-kryptischen Posts, mit denen ihr einfach nur um Aufmerksamkeit bettelt. Als euer Leser habe ich mehr Achtung und Respekt verdient.

Trailer-Update: Neue Clips zur zweiten Staffel von "Helix", zu "Flash va. Arrow" und "Agent Carter"


Neuer Trailer für zweite Staffel von "Helix":

Die erste Staffel der Serie Helix erwies sich für den Sender Syfy als großer Erfolg. Darum kommt es nicht von ungefähr, dass eine zweite Staffel bestellt wurde, die im Januar 2015 in den USA anläuft.

Dieses Mal ruft ein tödlich verlaufender Krankheitsausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff das Team des Center of Desease Control (CDC). Die Ermittlungen führen die Experten auf eine abgelegene Insel, auf der sich ein Kult niedergelassen hat, der eine ideale Gesellschaft aufbauen und erhalten will. Aber natürlich ist dieses Paradies nicht das, was es vordergründig zu sein scheint.

Hier ist ein neuer Trailer für die zweite Staffel:


Die Hauptrollen in Helix werden ua.a von Billy Campbell, Kyra Zagorsky, Jordan Hayes und Neil Napier verkörpert. Die zweite Staffel feiert im amerikanischen Fernsehen am 16. Januar 2015 Premiere.


Extended Trailer zu "Flash vs. Arrow":


Für Fans von Superhero-Comics ist es immer besonders spannend, wenn sich zwei der Helden begegnen. In den Heften ist so ein Aufeinandertreffen zwar mittlerweile Routine, doch in Film und Fernsehen ist es immer noch ein Highlight, das speziell beworben wird. Nachdem sich Arrow bei CW mehr als bewähren konnte, hat der Sender mit Beginn der Season 2014/2015 sein Portfolio mit The Flash um eine weitere Comicadaption erweitert. Und heute und morgen können die Zuschauer in den USA erleben, wie sich die Wege des grünen Bogenschützen und des roten Renners kreuzen.

Hier ist ein Trailer für dieses zweiteilige Serien-Event:


Die Story von Flash vs. Arrow stammt von Greg Berlanti und Andrew Kreisberg. Das Drehbuch schrieben anschließend Ben Sokolowski und Brooke Eikmeier. Bei beiden Epsioden saß Glen Winter auf dem Regiestuhl.


Hayley Atwell schlägt zu im neuen TV-Spot zu "Agent Carter":

Und wo wir gerade bei Comicverfilmungen sind. Der Januar 2015 wird bekanntlich den Start der achtteiligen Marvel-Serie Agent Carter bei ABC, in der Hayley Atwell ihre Rolle aus dem Film Captain America: The First Avenger wieder aufnimmt. In dem neuen TV-Spot zur Serie erweist sich die smarte Peggy als äußerst schlagkräftig.

Hier ist der TV-Spot:


Neben Hayley Atwell sind auch noch Dominic Cooper, Lyndsy Fonseca und James D’Arcy mit von der Partie. Die erste Folge von Agent Carter läuft in den USA am 6. Januar 2015.

Hörspielnews: VÖ-Termin und Cover von "Mark Brandis: Planetaktion Z" / Neue "Perry Rhodan" Hörspiele geplant



VÖ-Termin und Cover von "Mark Brandis: Planetaktion Z" veröffentlicht:

Die Hörspielserie Mark Brandis befindet sich auf der Zielgeraden. Noch drei Veröffentlichungen, dann ist Schluss mit den Abenteuern des ehemaligen Testpiloten der VEGA, der inzwischen als Vormann der Gesellschaft zur Rettung Raumschiffbrüchiger operiert. Schon vor einigen Monaten wurde von Folgenreich und dem produzierenden Studio Interplanar verkündet, dass die Serie bis 2015 komplett vorliegen soll, wobei das Prequel Mark Brandis - Raumkadett fortgeführt wird. Jedenfalls dann, wenn die Verkaufszahlen stimmen. 

Inzwischen hat Folgenreich den Veröffentlichungstermin für die 30. Folge auf seiner Website bekanntgegeben. Mark Brandis: Planetaktion Z wird demnach am 30. Januar 2015 offiziell in den Handel kommen. Dass der Release leider nicht früher möglich sein wird, begründen die Macher damit, dass sich die Sprachaufnahmen von zwei Hauptsprechern und damit auch die gesamte Produktion dieser Folge erheblich verzögert habe. Am grundsätzlichen Ziel, Mark Brandis bis Mitte 2015 abzuschließen, will man allerdings dennoch festhalten.

Hier ist das Cover zur kommenden Folge:


Mark Brandis ist eine Hörspielserie von Folgenreich und Interplanar. Die Geschichten basieren auf den gleichnamigen Romanen von Nikolai v. Michalewski.


Neue "Perry Rhodan" Hörspiele für 2015 angekündigt:

Die Romanheft-Serie Perry Rhodan existiert seit dem Jahre 1961. Und bis heute wurden die Erlebnisse des Raumfahrers schon mehrmals auch in Hörspielen erzählt. Nächstes Jahr wird es eine neue Perry-Rhodan-Hörspielserie geben, wie nun das Label Zaubermond zu vermelden weiß.

Wie der Website des Labels zu entnehmen ist, wird man zunächst eine Staffel mit insgesamt 10 Folgen produzieren. Die Auftaktfolge soll ab dem 6. März 2015 erhältlich sein, und anschließend will man jeden Monat eine neue Produktion an den Start bringen. Der Käufer wird dabei die Wahl zwischen der CD und dem Download haben. 

Mehr Informationen wollte Zaubermond vorerst noch nicht preisgeben. Sie sollen demnächst folgen.

Erster Teaser zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" ist online!




Nun ist er also da, der erste Teaser zu Star Wars - Episode VII: The Force Awakens. Oder, wie man hierzulande sagt: Star Wars: Das Erwachen der Macht. Achtundachtzig Sekunden dauert der Clip, den man in den USA in ausgewählten Kinos an diesem Wochenende sogar auf der großen Leinwand genießen kann. Dem Rest der Welt bleibt das Internet. Aber wir wollen ja nicht meckern, oder?

Hier ist der Teaser in seiner deutschen Version:


Für die Fans des Star-Wars-Franchises ist endlich der Tag gekommen, auf den sie so lange gewartet haben. Darum schickt es sich nicht, ihnen den Moment dadurch zu vermiesen, dass man darauf hinweist, unterm Strich sei nicht sonderlich viel zu sehen. Schön, der Flug der X-Wings und die kurze Kampfsequenz zwischen dem Millenium Falcon und einigen TIE-Fightern bleibt im Gedächtnis, und es ist immer toll, die klassische Titelmelodie zu hören. Aber sonst? Dass die Effekte exzellent sein würden, war von vornherein klar. Immerhin lebt die Saga nicht unwesentlich von ihrer optischen Überfülle. Darüber hinaus gibt es eigentlich nicht viel Erwähnenswertes. Zumindest liefert der Teaser eine Art Erklärung für den Titel des Films. Das ist ja schon mal etwas. Aber man darf ja auch nicht vergessen, dass es sich ja auch nur um einen Teaser handelt. Und es ist der erste.  

Wer auf Star Wars abfährt, wird diesen Teaser sicherlich (und auch irgendwo nicht zu Unrecht) abfeiern. Und ich gönne es allen Fans von Herzen. Wer mit der Saga eher weniger anfangen kann, wird sich jedoch vielleicht fragen, warum so viel Aufheben um diesen Teaser gemacht wird. So oder so gilt: Möge der erste Trailer möglichst schnell mit uns sein!

Hörspielrezension: "Heliosphere 2265 - Folge 1: Das dunkle Fragment" (Greenlight Press/Interplanar)


Im Jahre 2012 startete beim Verlag Greenlight Press die SF-Romanserie Heliosphere 2265, die sich seither bei Lesern wie Kritikern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Zwei Nominierungen für den letztjährigen Deutschen Phantastik Preis und eine für den DPP 2014 sprechen eine deutliche Sprache. Ab morgen erschließt sich der Verlag einen weiteren Kundenkreis für die Abenteuer von Captain Jayden Cross und der Crew des Raumschiffs Hyperion, denn dann startet mit Heliosphere 2265 – Folge 1: Das dunkle Fragment die Adaption der Romane als Hörspielserie.

Im November 2265 übernimmt Captain Jayden Cross das Kommando über den Interlink-Kreuzer Hyperion. Da es sich um das neueste - und damit schnellste und am besten bewaffnete - Schiff handelt, soll es an Brennpunkten der Solaren Union eingesetzt werden. Bereits der erste Auftrag führt Captain Cross und seine Crew in ein gefährliches Abenteuer. Eine Bergungsmission nahe des Raumsektors eines alten Feindes droht zur Katastrophe zu werden, als die Hyperion auf ein geheimnisvolles Artefakt stößt - mit unabsehbaren Folgen ...

Die Heliosphere-Romane stammen aus der Feder von Andreas Suchanek; das Skript für die Hörspielumsetzung verfasste Balthasar v. Weymarn. Und in der Tat hält sich der Plot der Adaption eng an die Geschichte der literarischen Vorlage. Wie es für solche Auftaktfolgen üblich ist, müssen zunächst einmal die Ausgangssituation und die Charaktere etabliert werden. Dies geschieht dankenswerterweise jedoch sehr zügig und dann geht die Hyperion auch schon auf ihre erste Mission. Der Trip in die Grenzregionen der Solaren Union entpuppt sich dabei als ein spannendes und atmosphärisches Abenteuer, bei dem der Hörer weder auf gefährliche Aliens verzichten muss, noch auf ein mysteriöses Artefakt, Weltraumschlachten oder gewagte Manöver im All. Zudem wird man mit den Machtpoker innerhalb der Admiralität vertraut gemacht. Und es wird deutlich, dass sich hinter den Kulissen noch etwas wesentlich Größeres und Gefährlicheres zusammenbraut. Die Protagonisten, insbesondere Captain Cross und seine Stellvertreterin Noriko Ishida, gewinnen erste Konturen, wobei sich durchaus eine interessante charakterliche Bandbreite und Vielschichtigkeit abzeichnet, die in den kommenden Folgen sicherlich noch weiter ausgeleuchtet wird. Es ist ein sympathischer Eindruck, den die Crew beim Publikum nach dieser ersten Begegnung mit ihr hinterlässt. Die Erzählweise, welche die jeweilige Mission mit einem roten Faden verknüpft, der sich durch mehrere Folgen zieht, ist absolut zeitgemäß und weckt die Neugier auf die Fortsetzung der Saga.

Für die Produktion ihrer Hörspielserie hat sich Greenlight Press mit Interplanar eine Schmiede ins Boot geholt, die wie kaum eine zweite in der Szene für hochwertig umgesetzte SF-Hörspiele bekannt ist. Seit 2007 entstehen dort die Folgen der Serie Mark Brandis, und dieses Jahr begann man außerdem mit dem Prequel Mark Brandis – Raumkadett. Eines der Markenzeichen dieser beiden Serien ist die hochwertige Besetzung, und wenn man sich anschaut, wer unter der Regie von Balthasar v. Weymarn für Heliosphere 2265 – Folge 1: Das dunkle Fragment dem Mikrophon agiert, dann darf man durchaus beeindruckt sein. Mit Wanja Gerick, Anke Reitzenstein, Christin Marquitan, Tobias Kluckert und Manja Doering konnte man Sprecherinnen und Sprecher gewinnen, die SF-Fans aus dem Synchronbereich (z.B. aus Star Wars, den Stargate-Serien oder Star Trek) bekannt sein dürften. Und Daniel Claus, Uve Teschner und Thomas Nero Wolff sind für die Hörer der MB-Serien alte Bekannte. Die Promotion für die neue Serie stellt das Faktum, dass man "Hollywood-Stimmen" an Bord hat, recht deutlich nach vorne. Und es ist legitim, dass sie dies tut, denn immerhin bürgen solche Sprecher für Qualität, wie sich auch im Falle von Heliosphere 2265 – Folge 1: Das dunkle Fragment wieder einmal zeigt. Alle Beteiligten finden sich sehr schnell in ihren Rollen ein und erwecken diese glaubwürdig zum Leben. Abgerundet wird der Cast durch Thomas Schmuckert, Sarah Alles, Romanus Fuhrmann, Deborah Weigert, Sebastian Fitzner und Andrea Aust. Den Prolog spricht kein Geringerer als Joachim Kerzel. Von Jochim-C. Redeker stammen das Sounddesign und die Musik für dieses Hörspiel. Gemeinsam ergeben sie einen wirklich gelungenen Klangraum, der für die Geschehnisse den optimalen akustischen Rahmen bildet und maßgeblich zur Atmosphäre über die gesamten ca. 60 Minuten Spielzeit beiträgt. Wenn sich die Musik einmal in den Vordergrund drängt, dann tut sie es eindrucksvoll und im Dienste der Geschichte. Der Soundtrack verleiht der Geschichte eine zusätzliche Größe und erweist den bekannten musikalischen Themen bekannter Space Operas Reverenz, ohne sie dabei zu imitieren.

Die CD von Heliosphere 2265 – Folge 1: Das dunkle Fragment enthält neben dem Hörspiel auch noch interessantes Bonusmaterial. So hat Greenlight Press die Romanvorlage als Ebook in den Formaten EPUB, Kindle und als PDF auf den Silberling pressen lassen und stellt zudem noch etwas Artwork zur Verfügung. Für die Freunde des digitalen Contents liefert man das gesamte Hörspiel auch als MP3 auf der CD mit. Ein schöne Idee, die jenen entgegenkommt, die nicht selbst eine solche Version herstellen möchten oder können. Das Booklet informiert über die Entstehung der Romanserie, erklärt einige Hintergründe des Heliosphere-Universums, gewährt uns einen Blick in die Personalakte von Captain Cross und enthält noch einige Zeichnungen der Hauptfiguren der Serie. Man merkt dem Material an, dass sich hier wirklich Mühe geben wurde, allen den Einstieg zu erleichtern, die mit dieser Hörspielserie erstmals mit Heliosphere 2265 in Berührung kommen.


Mit Heliosphere 2265 – Folge 1: Das dunkle Fragment ist Greenlight Press und Interplanar ein richtiger starker Auftakt gelungen, der diese Serie vom Fleck weg ganz weit nach oben auf der Beliebtheitsskala katapultieren dürfte. Bereits die erste Geschichte lässt das Potenzial der Serie erkennen, die Besetzung ist über jeden Zweifel erhaben und in Sachen Sounddesign sowie Musik lässt man absolut nichts anbrennen. Für alle Fans von Space-Opera-Hörspielen gibt es ab jetzt einen neuen "Must-Have" !

Heliosphere 2265 – Folge 1: Das dunkle Fragment kommt am 28. November 2014 in den Handel.


 

Und sonst? News zum Sequel zu "Blade Runner" & neuer Trailer zu "Jupiter Ascending"


Ridley Scott gibt Regie des Sequels zu "Blade Runner" ab:

Im Verlaufe eines Interviews, das Ridley Scott im Vorfeld seines neuen Films Noah: Gods and Kings dem Maganzin Variety gab, ging der Regisseur auch auf den Stand der Dinge im Bezug auf das Sequel zu Blade Runner ein. Und in diesem Zusammenhang enthüllte er, dass er bei der Fortsetzung des Klassikers nicht die Regie übernehmen, sondern sich auf seine Aufgabe als Produzent konzentrieren werde. Zudem äußerte er sich dazu, wie die Figur des Deckard, die wieder von Harrison Ford verkörpert wird, in die Struktur des Films eingebunden sein werde. Nach Scotts Worten sei die Figur Deckard zwar sehr wichtig für den Film, er selbst werde aber erst im letzten Drittel zu sehen sein. Vielmehr werde der Plot, den er (Scott) mit Hampton Fancher entwickelt habe, davon handeln, Deckard zu finden. Darum ergebe es Sinn, ihn erst spät in dem Streifen auftauchen zu lassen.

Wer statt Ridley Scott das Sequel zu Blade Runner inszenieren wird, steht offenbar noch nicht fest. Es dürfte sich aber um einen der aktuell begehrtesten Regiejobs handeln. Schauen wir mal, auf wen die Wahl des Poduzenten fällt. Scott selbst dreht als nächstes des SF-Film The Martian mit Matt Damon und Jessica Chastain in den Hauptrollen, der Ende 2015 in die Kinos kommen soll.


Neuer Trailer zu "Jupiter Ascending" veröffentlicht:

Eigentlich hätte Jupiter Ascending, der neue Film der Wachowski-Geschwister, im Juli 2014 in die Kinos kommen sollen. Doch wenige Wochen vor dem Start wurde der Release des Films von Warner Bros. um mehr als sechs Monate nach hinten verlegt, was einem Promotion-Super-GAU gleichkam (ich berichtete). Seitdem war es ziemlich still um den Streifen, in dem Mila Kunis und Channing Tatum die Hauptrollen verkörpern. Dies ist nun wieder anders, denn es wurde ein neuer Trailer für den französischen Markt (in englischer Sprache mit franz. Untertiteln) im Netz veröffentlicht, der jede Menge neue Szenen enthält.

Hier ist er:


Jupiter Ascending handelt von Jupiter Jones (Mila Kunis), die unter einem sternenklaren Nachthimmel zur Welt kommt. Bereits bei ihrer Geburt gibt es erste Anzeichen dafür, dass Jupiter etwas ganz besonderes und zu außergewöhnlichen Dingen berufen sein könnte. Doch zunächst wird daraus erst einmal nichts. Selbst als junge Erwachsene muss sich mit der harten und kalten Realität des Alltags abfinden und sich in ihrem Job als Putzfrau mehr schlecht als recht durchschlagen. Doch ihr Leben nimmt eine entscheidende Wendung, als der genetisch optimierte Ex-Söldner Caine (Channing Tatum) auf der Erde kommt, um Jupiter zu finden. Jupiter erfährt endlich, wozu das Schicksal sie bestimmt hat: Sie stammt aus einer Blutlinie, die dazu in der Lage ist, das Gleichgewicht im Universum wiederherzustellen.

Jupiter Ascending läuft nach aktuell Planung am 5. Februar 2015 in Deutschland an.